Brake - Nun ist es amtlich: Das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude soll am Freitag, 21. Juni, 14 Uhr, versteigert werden. Die Deutsche Bahn als Eigentümer des nach Plänen des oldenburgischen Baurats Ludwig Klingenberg in den Jahren 1899 und 1900 errichteten Gebäudes hat das Auktionshaus Karhausen in Berlin mit der Versteigerung beauftragt. Dieses Auktionshaus hat in der Vergangenheit bereits mehrere Bahnhöfe der Deutschen Bahn erfolgreich versteigert.
Gleich auf dem Titelblatt des Katalogs „Immobilien-Auktion Sommer 2013“ prangt ein Winterbild vom Braker Bahnhof, die genaue Beschreibung des Objekts mit mehreren Bildern von außen und innen finden interessierte Bieter dann auf der Seite 11 des Katalogs. Das Mindestgebot liegt bei 49 000 Euro. Die Stadt Brake hätte den Bahnhof nach Angaben von Bürgermeister Roland Schiefke für 30 000 Euro erwerben können (die NWZ berichtete). Doch in der entscheidenden Ratssitzung gab es keine politische Mehrheit für den Ankauf.
Bereits vor Ostern hatte die Bürgerinitiative, die sich für den Erhalt des stadtbildprägenden Bauwerks einsetzt, erfahren, dass die Bahn den Bahnhof nun versteigern lassen will, nachdem sie sich von der Ankündigung distanziert hat, das Gebäude abreißen zu lassen und der geplante Ankauf durch die Stadt auch nicht zustande gekommen ist. „Wir werden auf jeden Fall zur Auktion fahren“, sagt Anne Saueressig, Initiatorin und Sprecherin der Bürgerinitiative. „Und wir überlegen ernsthaft, ob wir ein Gebot abgeben.“ Denn die Initiative hat zwar keine Sorge, dass das Gebäude erhalten bleibt, wenn es einen neuen Besitzer bekommen sollte. Aber sie möchte bei der künftigen Nutzung des Bahnhofs ein bestimmendes Wörtchen mitreden. Und das geht nur, wenn ihr der Bahnhof gehört.
Deshalb forciert Saueressig weiter die Gründung eines (Träger-)Vereins, der später in eine Genossenschaft überführt werden soll – nach dem Modell für das Braker Kulturzentrum. Ob in drei Wochen die Initiative oder bereits ein Verein an der Auktion teilnehmen wird, ist indes offen. Die persönliche Anwesenheit ist bei der Versteigerung durch das Auktionshaus Karhausen nicht notwendig; Bieter können sich auch schriftlich oder sogar per Telefon beteiligen.
Der Braker Bahnhof steht seit mehr als 18 Jahren leer. Erst mit der Idee, die Stadtverwaltung im dreistöckigen Gebäude (einschließlich zweier neuer Anbauten) unterzubringen, hat Bürgermeister Roland Schiefke eine Diskussion über Erhalt und Nutzung angestoßen. In deren Folge hat Anne Saueressig mit weiteren Mitstreitern die Bürgerinitiative gegründet.
Brake - Nun ist es amtlich: Das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude soll am Freitag, 21. Juni, 14 Uhr, versteigert werden. Die Deutsche Bahn als Eigentümer des nach Plänen des oldenburgischen Baurats Ludwig Klingenberg in den Jahren 1899 und 1900 errichteten Gebäudes hat das Auktionshaus Karhausen in Berlin mit der Versteigerung beauftragt. Dieses Auktionshaus hat in der Vergangenheit bereits mehrere Bahnhöfe der Deutschen Bahn erfolgreich versteigert.
Gleich auf dem Titelblatt des Katalogs „Immobilien-Auktion Sommer 2013“ prangt ein Winterbild vom Braker Bahnhof, die genaue Beschreibung des Objekts mit mehreren Bildern von außen und innen finden interessierte Bieter dann auf der Seite 11 des Katalogs. Das Mindestgebot liegt bei 49 000 Euro. Die Stadt Brake hätte den Bahnhof nach Angaben von Bürgermeister Roland Schiefke für 30 000 Euro erwerben können (die NWZ berichtete). Doch in der entscheidenden Ratssitzung gab es keine politische Mehrheit für den Ankauf.
Bereits vor Ostern hatte die Bürgerinitiative, die sich für den Erhalt des stadtbildprägenden Bauwerks einsetzt, erfahren, dass die Bahn den Bahnhof nun versteigern lassen will, nachdem sie sich von der Ankündigung distanziert hat, das Gebäude abreißen zu lassen und der geplante Ankauf durch die Stadt auch nicht zustande gekommen ist. „Wir werden auf jeden Fall zur Auktion fahren“, sagt Anne Saueressig, Initiatorin und Sprecherin der Bürgerinitiative. „Und wir überlegen ernsthaft, ob wir ein Gebot abgeben.“ Denn die Initiative hat zwar keine Sorge, dass das Gebäude erhalten bleibt, wenn es einen neuen Besitzer bekommen sollte. Aber sie möchte bei der künftigen Nutzung des Bahnhofs ein bestimmendes Wörtchen mitreden. Und das geht nur, wenn ihr der Bahnhof gehört.
Deshalb forciert Saueressig weiter die Gründung eines (Träger-)Vereins, der später in eine Genossenschaft überführt werden soll – nach dem Modell für das Braker Kulturzentrum. Ob in drei Wochen die Initiative oder bereits ein Verein an der Auktion teilnehmen wird, ist indes offen. Die persönliche Anwesenheit ist bei der Versteigerung durch das Auktionshaus Karhausen nicht notwendig; Bieter können sich auch schriftlich oder sogar per Telefon beteiligen.
Der Braker Bahnhof steht seit mehr als 18 Jahren leer. Erst mit der Idee, die Stadtverwaltung im dreistöckigen Gebäude (einschließlich zweier neuer Anbauten) unterzubringen, hat Bürgermeister Roland Schiefke eine Diskussion über Erhalt und Nutzung angestoßen. In deren Folge hat Anne Saueressig mit weiteren Mitstreitern die Bürgerinitiative gegründet.

