Bösel - Zwischen 30 und 40 Wohnbauplätze sollen im Bereich Bösel-Nord entstehen. Der Ausschuss für Wirtschaft, Umwelt, Planung, Bau und Verkehr brachte am Mittwochabend eine dementsprechende Änderung des Flächennutzungsplanes und die Aufstellung des Bebauungsplanes Nummer 51 „Bösel-Nord“ auf den Weg.
Laut Bebauungsplan bietet die mit Wohnbauplätzen überplante Fläche zwischen Fladderburger Straße und Schäferstraße noch ein deutlich größeres Potenzial. Der Gemeinde selbst gehören aber nur 3,5 Hektar des Landes. Darauf sollen zunächst die 30 bis 40 Bauplätze ausgewiesen werden. Für die übrigen Flächen gibt es laut Hermann Walter vom Bauamt Verträge mit den Eignern, die es der Gemeinde ermöglichen, die Flurstücke im Bebauungsplan als Wohnbauflächen auszuweisen.
Heiko Thoben begrüßte als Fraktionschef der CDU ausdrücklich diese Entwicklung: „Die Schaffung von Wohnbauplätzen hat oberste Priorität, wir können dem nur positiv gegenüberstehen.“ Zudem handele es sich durch die Nähen zu Schulen und Einkaufsmöglichkeiten um eine „Top-Wohnlage“. Martin Meinerling vom Bündnis Bösel sieht das ebenso: „Ich freue mich, der Weg ist jetzt frei.“
Erste Interessenten für Wohnbauplätze in nördlicher Lage jenseits des Raheweges gebe es auch schon, bestätigte Hermann Walter. Weitere Interessenten könnten bei der Gemeinde auch schon unverbindlich Anträge auf die Baugrundstücke stellen.
Überdacht werden sollen nun auf Anregung von Frank von Garrel (Bündnis Bösel) die textlichen Festsetzungen hinsichtlich der Gestaltung der Häuser. Von Garrel wünschte sich, den Häuslebauern bei der Gestaltung der Gebäude größere Freiräume zu lassen. Eine zweigeschossige Bauweise soll demnach in dem Wohngebiet nicht erlaubt sein. Eingeschossige Bauten mit einem um ein Drittel eingerückten Obergeschoss seien aber gestattet, so Walter.
