Vaduz - Ein führender liechtensteinischer Banker ist am Montag in der Tiefgarage seines Geldhauses in Vaduz erschossen worden. Der mutmaßliche Täter, ein ehemaliger Fondsmanager, sei nach der Bluttat geflohen. Sein Auto sei später gefunden worden.

Die Polizei ging zunächst davon aus, dass der Mann sich in den Rhein gestürzt hat. Es sei ein Abschiedsbrief aufgetaucht, in dem der Ex-Fondsmanager dies angekündigt habe, teilte die Polizei mit. Später kamen Zweifel auf.

Der mutmaßliche Täter hatte sich zuvor im Internet als „Rächer“ stilisiert. Der Bank warf er vor, seine Investitionen in Millionenhöhe vernichtet zu haben.