BARDENFLETH - Durch die Qigong-Techniken wird Stress abgebaut und die Wahrnehmungsfähigkeit verbessert. Sie helfen auch zur Überwindung von Krankheiten.
von Renate Detje
BARDENFLETH - In einem Wochenendkursus haben jetzt sechs Teilnehmer bei Emmy und Otto Fischer aus Berne die Grundlagen des Qigong sowie die speziell daraus resultierende Biyun-Methode nach der Qigong-Großmeisterin Fan Xiulan erlernt. Qigong ist eine der fünf Säulen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), wobei „Qi“ (sprich Chi) für die Lebensenergie und „Gong“ für beständiges Üben, Arbeiten steht.Qigong wird als Übungsweise geschätzt und gilt als Weg der Entfaltung individueller Lebendigkeit und Kreativität. Die Übungen sind eine harmonische Verbindung von Aufmerksamkeit und Atmung, wobei die Bewegungen sanft, geschmeidig und ungezwungen wirken.
Alle Übungsformen haben eines gemeinsam: Sie stärken die Ruhe, den eigenen Qi-Fluss wahrzunehmen und ihn in ein dynamisches Gleichgewicht zu wandeln. Qigong ist geeignet, Stress und Spannungen abzubauen, es soll zur Stärkung des Immunsystems dienen, die Konzentrations- und Wahrnehmungsfähigkeit steigern und zielt auf eine Erhöhung des physischen und psychischen Wohlbefindens hin.
Krankheiten sind in der TCM Ausdruck einer Störung im Fluss von Qi. Daher ist es nach den Vorstellungen der TCM möglich, durch gezieltes Lenken seiner Energien gegen Krankheiten vorzugehen. Durch die Übungen soll die Lebensenergie in die richtigen Bahnen gelenkt werden.
Ziel dieser asiatischen Heilmethode ist es, im Körper eventuell befindliche Ungleichgewichte abzubauen. Emmy und Otto Fischer, beide ausgebildete Qigong-Lehrer, haben sich in dieser speziellen chinesischen Art der Körperbeherrschung stets auch bei Seminaren in China weitergebildet und nehmen regelmäßig an Kursen der Qigong-Großmeisterin teil.
