BARDENFLETH - Gestern wurde der Grundstein gelegt. Auch ein neuer Schulungsraum ist geplant.

von Hauke Fooken

BARDENFLETH - „Davon haben wir lange geträumt“, freute sich gestern Diether Liedtke, Ortsbeauftragter der Johanniter-Unfall-Hilfe (Ortsverband Bardenfleth). Der Grund seiner Freude: Die Johanniter bekommen eine Fahrzeughalle – gestern wurde dazu der symbolische Grundstein gelegt. Mit dabei waren auch Bernes Bürgermeister Bernd Bremermann und Lemwerders Verwaltungschef Hans-Joachim Beckmann.

In der neuen Halle soll der Fuhrpark der JUH, die Rettungs- und der Notarztwagen sowie zwei LKW mit Anhängern, untergebracht werden. „Bislang stehen die Wagen das ganz Jahr über draußen“, sagte Liedtke, „ist die Halle erst einmal fertig, dann entfällt endlich das Eiskratzen.“

Laut Wilfried Barysch, Regionalvorstand der JUH, kostet allein die 430 Quadratmeter große Halle rund 250 000 Euro. Gibt die JUH-Zentrale in Berlin grünes Licht, bekommen die Stedinger Johanniter auch noch Schulungs- und Bereitschaftsräume. „Die werden dann in diesem oder im nächsten Jahr in Angriff genommen.“

Die Bauarbeiten für die Fahrzeughalle (inklusive Lager- und Geräteräume) haben bereits begonnen. Eine Spezialfirma rammte mehrere für die Gründung notwendige Pfähle in den Erdboden. Wann genau der Bau fertig sein wird, steht noch nicht fest: „Sicher ist, dass wir mit unseren Nachbarn zu gegebener Zeit Richtfest feiern“, kündigte Liedtke an.


Bei der JUH in Bardenfleth arbeiten zurzeit knapp 50 Vollzeitkräfte und 20 Ehrenamtliche im Rettungsdienst, im Pflegedienst sowie in der Hausnotrufzentrale. Geschäftsführer ist Alexander Jüptner. Infos unter 0421/25730.