BARDENFLETH - Bei der Bardenflether Dorfgemeinschaft wird der Zusammenhalt zwischen Alt und Jung großgeschrieben.
So ist es auch, wenn zum traditionellen Umwelttag aufgerufen wird. Fünfzehn Kinder, Jugendliche und Erwachsene machten sich daran, etwas für ihre Umwelt zu tun. Während die einen ausschwärmten, um Straßen- und Wegesrand sowie Deich und Gräben von Unrat zu säubern, sorgten die anderen für Ordnung und Sauberkeit am Dorfgemeinschaftshaus. Der kleinste Dorfplatz der Welt wurde vom Moos befreit, das sich in den letzten Monaten zwischen den Pflastersteinen gebildet hatte und die Blumentöpfe vor dem Eingang bekamen eine neue frühlingshafte Bepflanzung.
Nach rund zwei Stunden kamen die Müllsammler zurück. Ihr Ergebnis: vier volle Schubkarren. Allerdings, es war weitaus weniger Müll als in den vergangenen Jahren. Aber das, was jetzt anfiel, ist immer noch zu viel. Vom Computer-Chip über einen Begrenzungspfahl, leere Tetra-Packs und Flaschen bis hin zu mehreren vollen Babywindeln, die unter anderem auf dem Deich lagen, waren das teilweise eklige Ergebnis. Doch ausgestattet mit entsprechenden Greifinstrumenten und Handschuhen, machte es den Sammlern nur wenig aus. Während die Sammler unterwegs waren und am Dorfgemeinschaftshaus eifrig gewerkelt wurde, waren Manfred Mylius und Christian Schröder nicht untätig. Sie sorgten für frische Bratwurst vom Rost, Pommes Frites und Rohkostsalate, um die Umwelt-Aktivisten zu beköstigen.
In den nächsten Wochen werden am Dorfgemeinschaftshaus noch kleine Renovierungsarbeiten durchgeführt, denn am 18. September ist aufgrund des Jubiläums der Dorfgemeinschaft ein großer Tag der offenen Tür geplant.
