BARßEL - In der Gemeinde Barßel können jetzt 1600 Haushaltungen schnellere Internetzugänge erhalten. Dafür richtet die „EWE TEL GmbH“ so genannte Technikknotenpunkte mit Kabelverzweigern in den Ortsteilen Elisabethfehn, Elisabethfehn-Süd, Barßelermoor und Reekenfeld ein. Zwölf dieser Kabelverzweiger sind bereits in Betrieb genommen worden. Die restlichen Kabelverzweiger werden nach EWE-Angaben bis Ende November ans Netz gehen.

Barßels Bürgermeister Bernd Schulte stellte das Vorhaben am Dienstag mit Vertretern der Energieversorgung Weser-Ems (EWE) vor. Schulte zum Ausbau der Breitbandversorgung in der Gemeinde Barßel: „Für die Gemeinde ist das ein wichtiger Schritt in die Zukunft, sowohl als Wohn- als auch als Gewerbestandort.“ Für die Erschließung Barßels mit moderner Glasfasertechnologie wurden 460 000 Euro eingesetzt. Zu den weiteren Investitionen machte die EWE Tel keine Angaben. Nach EWE-Angaben sind jetzt Datenübertragungsraten von bis zu 50 Megabit in der Sekunde (Mbit/s) möglich.Gerhard Niemann, Kommunalbetreuer der EWE-Geschäftsregion Cloppenburg/Emsland, sagte am Dienstag in Barßel: „Wir wollen in enger Zusammenarbeit mit den Kommunen auch Menschen in eher ländlichen Regionen den Zugang zu leistungsfähigen Telekommunikationsdienstleistungen verschaffen, sofern dies technisch und wirtschaftlich realisierbar ist.“ Das klappt allerdings nicht in allen Gegenden der Gemeinde Barßel. So könne aus wirtschaftlichen Gründen nicht jede abgelegene Hofstelle in der Gemeinde mit dem schnellen Internet versorgt werden, räumte Niemann ein.