Barßel - Die Nachfrage nach Bauplätzen in der Gemeinde Barßel ist ungebrochen. Auf seiner jüngsten Sitzung hat der Rat der Gemeinde Barßel erst das neue Baugebiet Elisabeth-Süd beschlossen, schon sind mehr Bewerbungen als Plätze im Baugebiet im Rathaus eingegangen. „Bislang haben wir schon 57 Bewerbungen auf den dortigen 28 Bauplätzen“, sagt Kämmerin Anke Rönneper, die als Leiterin des Amtes für Finanzen und Liegenschaften auch für die Bewerbungen zuständig ist. Im Herbst kann es dort voraussichtlich losgehen.

Auch an der Westmarkstraße werden bald Wohnhäuser aus der Erde schießen. Dort entsteht das neue Baugebiet „Barßelermoor – südlich Westmarkstraße“. Etwa 70 Grundstücke sind für eine Wohnbebauung ausgewiesen. Den entsprechenden Bebauungsplan und Flächennutzungsplan hat die Gemeinde Barßel auf den Weg gebracht.

Wohngrundstücke ab 500 Quadratmeter sollen dort angelegt werden. Verwirklicht wird das Projekt durch den privaten Vorhabenträger der Spar- und Darlehnskasse Friesoythe. „Noch haben wir keinen Bauplatz verkauft. Doch das wird in Kürze passieren, denn die erforderlichen Genehmigungen liegen vor“, sagt Karl-Heinz Looschen, der bei der Spar- und Darlehnskasse für die Vermarktung der Grundstücke zuständig ist. Es gibt schon genügend Interessenten. Einige bisherige Eigentümer haben sich beim Verkauf ihrer Flächen einige Plätze vorbehalten“, so Looschen. „Vielleicht müssen wir auch noch eine etwas größere Fläche für den Neubau eines Kindergartens reservieren. Hier laufen aber noch die Gespräche“, sagt Looschen.

Seitens der Barßeler Politik wird das Thema heiß diskutiert. Dafür dass es bald losgehen wird, spricht die Abholzung, die bereits begonnen hat. Mittlerweile sind bereits einige Bäume gefällt worden. „Das war erforderlich, weil hier eine der beiden Zufahrten von der Westmarkstraße aus zum neuen Baugebiet geplant ist“, so Looschen.

Zu den möglichen Bauplatzpreisen wollte sich der Banker der Spadaka Friesoythe noch nicht äußern. „Den Verkaufspreis können wir erst ermitteln, wenn die Kostenkalkulation endgültig auf dem Tisch liegt“, so Looschen.