BARßEL - „Die Nachbarn haben einen wunderschönen Kranz gebunden“, freute sich Rolf Sprecht, geschäftsführender Gesellschafter der Residenzbaugesellschaft aus Bremen, beim Richtfest des Neubaues der Facheinrichtung für Intensivpflege (FIP) im Baugebiet „Krumme Kamp“ am Mühlenweg in Barßel. Die Residenzgesellschaft aus Bremen ist Bauherr des Gebäudes. Diese verwirklichte bereits im vergangenen Jahr am Schnappburgsweg die Seniorenresidenz „Achtern Diek“.
Nun weht der Richtkranz weithin sichtbar über dem Gebäude. „Es ist Halbzeit zwischen Baubeginn und Fertigstellung des Gebäudes. Das muss mit einem zünftigen Richtfest gefeiert werden“, meinte Specht vor zahlreichen Gästen und den Bauarbeitern. „Voraussichtlich im November werden wir vom jetzigen Standort im Gesundheitszentrum in die neuen Räumlichkeiten umziehen“, erläuterte der Leiter der Facheinrichtung Volker Bley.
Damit sind die Tage im Obergeschoss des ehemaligen Krankenhauses endgültig gezählt. Die Einrichtung „FIP“ hat sich zur Aufgabe gemacht, schwerst pflegebedürftige, beziehungsweise dauerbeatmete Erwachsene und Kinder zu versorgen. Das schon seit vier Jahren mit viel Erfolg. „Ich denke, dass für diese neue Einrichtung den betroffenen Menschen und ihren Angehörigen noch besser als bisher ein angemessenes Umfeld für eine Verbesserung ihrer Lebensqualität geboten wird“, so Specht. In der Vergangenheit mussten betroffenen Patienten aus Platzmangel immer wieder Absagen erteilt werden. In den jetzt vorhandenen Räumlichkeiten sei die Arbeit viel schwieriger zu bewältigen als zukünftig in den neuen und speziell geplanten Räumen am Mühlenweg. Das Team von „FIP“ versorgt Patienten, die besonders schwer vom Schicksal betroffen sind. „Dies geht weit über eine herkömmliche Pflege hinaus. Wir haben uns auch für den Bau in Barßel entschieden, weil der Leiter der Einrichtung, Volker Bley, und sein Team
sich durch hochqualifizierte Arbeit weit über die Grenzen Niedersachsens hinaus einen hervorragenden Namen gemacht haben durch eine hochwertige und qualifizierte Leistung“, sagte Bauherr Specht.
Rund 1,2 Hektar beträgt die Gesamtfläche und auf rund 4700 Quadratmeter steht das Gebäude. Dazu kommen die entsprechenden Außenanlagen sowie eine Massage und Physiotherapeutische Praxis und das Angebot wird dann noch abgerundet durch die Verlegung der Chirugischen Praxis von Dr. Joachim Niemeier und Walter Kämmerer, die ebenfalls übersiedeln werden.
Die Anzahl der Plätze wird durch den Neubau auf 72 erhöht. Darunter zwölf für Kinder. Im Vollbetrieb finden am neuen Standort von „FIP“ rund 100 Menschen einen Arbeitsplatz.
