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Mühlentag Müller bei der Arbeit

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BARßEL - Zahlreiche Besucher nutzen den Montag zu einem ausgiebigen Pfingstausflug. Dabei steuerten viele Ausflügler im Rahmen des 19. Deutschen Mühlentages die Mühlen in Barßel, Friesoythe, Gehlenberg und Scharrel an. Bei allen vier historischen Anlagen waren die Türen an diesem Tag geöffnet und boten neben Führungen auch bunte Rahmenprogramme.

Kunstausstellung

In Barßel war die Ebkensche Windmühle aus dem Jahre 1717 ein Besuchermagnet. Der Bürger- und Heimatverein lud zum Rundgang durch die Mühle an. Ganz mutige Besucher wagten sich sogar in die Spitze der rund 36 Meter hohen Galeriewindmühle. Bei strahlendem Sonnenschein genossen Hunderte von Besucher das wunderbare Ambiente des Mühlenkomplexes. Vom Bäcker gab es frisches Mühlenbrot und der Müllerwirt zapfte ein frisches Mühlenbier. Im Inneren der Windmühle gab es eine Bildergalerie des Heimatmaler Bernhard Hinrichs. „Wir sind mit dem Verlauf des Mühlentages sehr gut zufrieden. Alles ist wunderbar gelaufen“, zog der Vorsitzender des Bürger- und Heimatvereins Barßel, Josef Wagner, Bilanz.

Jazz vor der Wassermühle

Zu Jazzklängen der Jazzgruppe „bswingt“ machten es sich die Besucher in und vor der Friesoyther Wassermühle gemütlich. Auch dort wurden Führungen durch die Mühle und das Zentrum für regenerative Energie von den Gästen gut angenommen.

Nicht nur das frisch gebackene Brot und der schmackhafte Butterkuchen aus dem Steinofen lockten die Besucher zum Wahrzeichen Gehlenbergs. Der Heimatverein Gehlenberg-Neuvrees-Neulorup freute sich über das große Interesse am mit großer Eigenleistung errichteten Backhaus. Dort befindet sich nicht nur der Steinofen, sondern auch ein kleines Heimatmuseum. Zudem konnte das wieder hergerichtete Sägewerk besichtigt werden.

Noch in Betrieb

Das Wetter bescherte den Mühlenfreunden nur eine leichte Briese Wind in den Flügeln der Galerieholländerwindmühle in Scharrel, aber dennoch durften sich die Besucher freuen, einmal hautnah zu erleben, wie ein Mülleralltag in der Mühle aussah. Werner Ubbens und Bernd Schweigatz führten die zahlreichen Besucher durch die noch in Betrieb befindliche über 100 Jahre alte Mühle und erläuterten den Mühlenfreunden fachkundig die Funktionsweise und den Betrieb dieser Mühle, die die Mitglieder des Mühlenvereins mit viel Engagement und Liebe pflegen und betreiben.


Historische Maschinen

Neben Besichtigungen und Führungen durch die 1870 erbaute und noch völlig intakte Galerieholländer-Windmühle, wurden alte und historische Maschinen im Betrieb gezeigt und so wurde den Besuchern unter anderem eine alte mit einem 15 PS starken Deutz Dieselmotor betriebene Dreschmaschine vorgeführt. An der Mühle unterhielten die Mehrenkamper Dorfmusikanten die Mühlenbesucher mit ihrer Musik und ihrem Gesang. Ab sofort sind Mühle und Heimatmuseum in Scharrel jeden ersten und dritten Sonntag im Monat von 14 bis 17.30 Uhr geöffnet.

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