BARßEL - BARßEL - Barßels Wasserratten können im Hallenbad derzeit nur Trockenübungen verrichten. Grund sind die derzeit laufenden Wartungsarbeiten, die noch bis Sonntag, 14. Januar, andauern werden. Unter anderem wird die Chlorgasanlage komplett erneuert.

Wenn das Schwimmbad wieder geöffnet ist, wird nicht nur der Sprungturm in neuem Glanz erstrahlen. Dafür sorgen die Mitarbeiter des Bauhofes sowie die Schwimmmeister Horst Nicolai und Ralf Deeken. Um mit den Arbeiten im 25 mal 10 Meter großen Schwimmbecken beginnen zu können, musste es erst einmal trocken gelegt werden. Rund 8000 Kubikmeter Wasser wurden abgepumpt, um beschädigte Fliesen auszubessern und Fugarbeiten am Beckenboden vorzunehmen.

Außerdem beschäftigt sich das Renovierungsteam intensiv mit Maler- und Lackierarbeiten, frischt die Umkleidekabinen sowie die Sauna auf und wechselt die Leuchtstoffröhren an der Hallendecke aus. Eine Etage tiefer im Keller stehen ebenfalls Wartungsarbeiten an. So wird das Schwallwasserbecken gereinigt und gestrichen. Dort wird das benutzte Wasser aufgefangen, gereinigt und wieder zurück ins Becken geleitet. „Dabei bleiben jedes Mal Haare oder Fasern der Badekleidung in den Filtern hängen“, sagt Nicolai. Daher sei es unerlässlich, sie einmal im Jahr zu reinigen.

Während der Bodensauger nur gewartet wird, muss die Chlorgasanlage komplett erneuert werden. „Die alte Anlage war abgängig“, sagt der Schwimmmeister. Da müsse die Gemeinde wieder ein paar Euro locker machen.

Im Bereich des Hubboddens hätten sich hingegen keine größeren Schäden aufgetan. „Das ist auch gut so, denn die verursachten in den vergangenen Jahren enorm hohen Kosten“, so Nicolai. Im Vorjahr musste das hydraulische Steuerungssystems, der das Senken und Heben des Hubbodens ermöglicht, ausgetauscht werden.


Sind sämtliche Arbeiten abgeschlossen, wird das Becken wieder mit Wasser gefüllt. Vier Tage dauert diese Prozedur. In knapp zwei Wochen können Barßels Wasserratten wieder ihre Runden im wohltemperierten Nass drehen.