BARßEL - Am vergangenen Mittwoch besuchten die Mitglieder des Barßeler Seniorenbeirates die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft SPD 60 plus in der Cafeteria des Gesundheitszentrums. Vorsitzender Werner Reckling erläuterte den SPD-Senioren, wie der Beirat in der Gemeinde wirksam tätig werden will und welche Möglichkeiten gesehen werden, Probleme der Senioren und Seniorinnen an die entsprechenden Stellen weiterzuleiten.
Mitglieder des Beirates aus dem Arbeitskreis Soziales erklärten am Beispiel „Hilfsmittel für Behinderte“, wie sie in konkreten Fällen helfend beraten könnten. Sie gaben bekannt, dass der Seniorenbeirat der Gemeinde Barßel ab Montag, 12. März, an jedem Montag jeweils von 10 bis 12 Uhr im Pfarrheim der katholischen Kirchengemeinde Barßel Sprechstunden für Senioren anbietet.
Bei den Anfragen der zahlreich erschienenen Senioren und Seniorinnen ging es hauptsächlich um folgende Probleme: Wie kann die Versorgung mit Augenarzt und HNO-Arzt in der Gemeinde Barßel verbessert werden? Wann kann der innerörtliche Verkehr durch Anruf- oder Bürgerbus erweitert werden? Wie können gesundheitsfördernde Maßnahmen wie beispielsweise die Wassergymnastik finanziell unterstützt werden, damit eine regelmäßige Teilnahme finanziell schlechter gestellter Senioren gesichert werden kann? Nach einer Erhöhung der Gebühren für die Schwimmhalle hätten 45 Senioren und Seniorinnen den Verein verlassen.
Es wurde darüber diskutiert, ob Fachärzte mit entsprechend medizinisch ausgestatteten Fahrzeugen einmal wöchentlich in die Gemeindeteile fahren können. Zur Einrichtung eines Anruf- oder Bürgerbusses in Barßel wurde eine Bürgerbefragung angeregt.
Der Vorsitzende des Seniorenbeirates verwies darauf, dass der Beirat solche Probleme nur erfassen und in den entsprechenden Ausschüssen beraten kann. Die SPD-Senioren bedankten sich bei den Mitgliedern des Beirates für das Beratungsangebot.
