Ludwigshafen - Beim Chemiekonzern BASF hat im zweiten Quartal der deutlich niedrigere Ölpreis erneut Spuren hinterlassen. Besser lief es hingegen im Geschäft mit Katalysatoren und Bauchemikalien.
Der operative Gewinn (Ebit) vor Sondereffekten legte um 2 Prozent auf gut 2,0 Milliarden Euro zu, wie die im Dax notierte Gesellschaft am Freitag in Ludwigshafen mitteilte. Damit verfehlte BASF die Erwartungen der Analysten. Der Umsatz kletterte dank eines schwächeren Euro um drei Prozent auf 19,1 Milliarden Euro. Unter dem Strich blieb ein für die Aktionäre anrechenbarer Gewinn von knapp 1,3 Milliarden Euro. Das war etwa soviel wie im Vorjahreszeitraum.
Man halte am Ziel fest, den Umsatz (2014: 74,32 Milliarden Euro) leicht zu steigern und ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern sowie Sondereinflüssen auf Vorjahreshöhe (7,36 Milliarden Euro) zu erreichen, sagte Vorstandschef Kurt Bock am Freitag.
