Ludwigshafen - Der Chemieriese BASF kann sich der weltweiten Konjunkturschwäche nicht entziehen. Im zweiten Quartal sank der Gewinn unter dem Strich überraschend um 4,2 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Euro, wie der Dax-Konzern am Donnerstag in Ludwigshafen mitteilte. Der Umsatz kletterte von April bis Juni um 2,9 Prozent auf 18,4 Milliarden Euro.
Auch beim Ausblick gibt sich der weltgrößte Chemiekonzern vorsichtiger – jetzt steht Sparen auf der Tagesordnung. Die Börse reagierte verschnupft und schickte die Aktie auf Talfahrt.
Das weltweite konjunkturelle Umfeld bleibe unbeständig, eine Erholung sei nicht in Sicht, sagte BASF-Chef Kurt Bock. Die Auswirkungen bekomme auch BASF deutlich zu spüren.
