Schortens - Die eine, Sabine Zülke, kam vom Bodensee, die andere, Josefine Schlereth, aus Oberfranken. Beide haben seit August 2011 ein freiwilliges ökologisches Jahr im Regionalen Umweltzentrum Schortens durchgeführt. Nun wurden sie offiziell verabschiedet. „Mit einem weinenden und einem lachenden Auge“, wie beide junge Frauen sich geäußert haben.
Sie möchten die Zeit im Klosterpark nicht missen. Die vielfältige Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen, aber auch die Beschäftigung im Garten, war für die jungen Frauen eine Herausforderung, die sie „glänzend gemeistert haben“, so der RUZ-Leiter Udo Borkenstein.
Für das RUZ-Team immer wieder nett und für manche Schmunzelreaktion verantwortlich, die schwäbische und fränkische Mundart, die beide nicht verbergen konnten.
Beide Praktikantinnen haben an den Vormittagen Schulklassen gemeinsam mit der pädagogischen Leiterin des RUZ, Ina Rosemeyer, betreut und an den Nachmittagen zeichnete jede der beiden sich für ein Nachmittags-AG Angebot an Ganztagsgrundschulen verantwortlich. An den Wochenenden haben sie hin und wieder Kindergeburtstage im Klosterpark organisiert und durchgeführt.
Als letztes kleines Projekt bastelten sie in der vergangenen Woche noch Insektennisthilfen für ihre Eltern.
Das freiwillige ökologische Jahr haben die scheidenden Praktikantinnen als „sehr wichtig für die persönliche Weiterentwicklung und die berufliche Orientierung“ bezeichnet.
