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Baumaßnahmen Spielhalle: Sanierung erst nächstes Jahr

Friederike Kloth
BERNE - Schlechte Nachrichten gab es in einer Sitzung des Verwaltungsausschusses in Berne: Die Spielhalle und der Kindergarten Ganspe können nicht im geplanten Zeitraum saniert werden. Das erklärte Bürgermeister Franz Bittner am Mittwoch im Gespräch mit der

NWZ

 . Grund für die Verzögerung sind die „erschreckenden Ergebnisse“ der öffentlichen Ausschreibungen.

Keine Angebote

„Es fehlen Angebote durch Unternehmen. Wurde eines vorgelegt, war der Preis völlig unangemessen“, sagte der Bürgermeister. „Natürlich haben wir bei den Unternehmen auch nachgehakt, doch es sind einfach keine Kapazitäten frei. Das liegt an der gut laufenden Konjunktur.“ Manche Angebote seien auch zur Abschreckung mit zu hohen Preisen abgegeben worden. „Die Gemeinde kann aber nicht einfach mehrere 100 000 Euro aus dem Ärmel schütteln.“ Deshalb will man die Ausschreibungen nun aufheben. Mit den Sanierungen in Kindergarten und Spielhalle kann nicht mehr, wie geplant, in den Sommerferien begonnen werden. „Wir werden im vierten Quartal die Gewerke für den Kindergarten neu ausschreiben“, erklärte Bittner. Für die Spielhalle werde vielleicht erst im nächsten Frühjahr ausgeschrieben. „Das bedeutet natürlich auch, dass die Halle in diesem Sommer nicht gesperrt wird“, so Bittner.

Beraten wurde im Ausschuss für Gemeindeentwicklung und Wirtschaft auch über die Reinigung der neuen Sporthalle in Berne ab Ende der Ferien.

Pläne für Spielfläche

Die Verwaltung schlägt vor, eigenes Personal für diese Aufgabe einzustellen. Für die Gemeinde wäre das die günstigere Lösung. Auch für den Werterhalt der Immobilie sei eine Eigenreinigung besser. „Aus gesellschaftlicher Sicht wäre es angemessen, das Personal hier bei der Gemeinde einzustellen“, sagte Bittner. So würde eine tarifgemäße Entlohnung mit einer ordnungsgemäßen Abführung der Sozialversicherungsbeiträge garantiert.

Neue Entwicklungen gibt es auch bei den Plänen zur Gestaltung des Außenbereiches am neuen Kindergarten in Ganspe. Eine Projektgruppe, bestehend aus Vertretern von Schule, Schulelternrat, Kindergarten, Elternbeirat und Fördervereinen, hat einige Eckpunkte entwickelt. Der Bereich für den Kindergarten soll ca. 800 Quadratmeter groß werden. Der Schulgarten soll erhalten bleiben. Der Hausmeistergarten wird in die Fläche mit einbezogen werden, diese Erweiterung ist für den Herbst eingeplant.

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