Pinneberg - Der kalte Frühjahrsbeginn verhagelt vielen Baumschulen und Gärtnereien das Geschäft. „Man muss davon ausgehen, dass wir erheblich weniger verkaufen als in einem normalen Frühjahr“, sagte der stellvertretende Hauptgeschäftsführer des Bundes deutscher Baumschulen (BdB), Helmuth Schwarz.
Der Boden sei gefroren. Bäume und Sträucher könnten nicht verpflanzt werden.
Normalerweiser sei der Frühling die wichtigste Geschäftszeit. Aber: „Der Frühling fällt für uns diesmal nahezu aus“, so Schwarz. Die Schadenhöhe könne der BdB noch nicht beziffern. Einige Betriebe müssten Bestände vernichten, um Platz zu schaffen.
Auch Gärtnereien leiden. Es sei etwa nur ein Bruchteil der üblichen Zahl von Stiefmütterchen verkauft worden.
