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Bebauung Denkmalschutz verhindert Haus in Ovelgönne

OVELGöNNE - Er lebt seit nunmehr 22 Jahren in Ovelgönne und möchte sich im Herzen der Ortschaft einen Lebenstraum erfüllen. Heiner Kost geht im Putjengang zu einem brach liegenden Grundstück. „Hier möchte ich gerne eine dänisches Blockhaus errichten“, sagt der 78-Jährige im Gespräch mit der

NWZ

.

„Unsere zukünftigen Nachbarn kenne ich schon. Es sind sehr nette Leute“, sagt der gebürtige Nordenhamer. Er freut sich schon auf sein neues Eigenheim, in dem er dann endlich ungestört Klavier spielen kann. Das ist derzeit in seiner Wohnung wegen der Rücksichtnahme auf die Nachbarn nur eingeschränkt möglich.

„Als ich jetzt beim Landkreis nachgefragt habe, wie es denn mit einer Baugenehmigung aussieht, wurde mir mitgeteilt, dass der Bau in diesem Bereich ein chancenloses Unterfangen sei. Der gesamte Bereich sei denkmalgeschützt und die untere Denkmalschutzbehörde in Oldenburg in dieser Sache zuständig“, sagt Kost.

„Ich kann das nicht verstehen. Das Blockhaus würde das Grundstück aufwerten. Es würde sehr gut in die Ortschaft passen“, so Kost. Er weist darauf hin, dass die gesamte Straße dadurch attraktiver werden würde. Auf dem brach liegenden Grundstück hätten schließlich vor vielen Jahren ja auch Häuser gestanden, die dann verfielen und schließlich abgerissen worden seien.

Kost hofft, dass der Landkreis als Baugenehmigungsbehörde jetzt doch noch einen Weg finden wird, damit sein Lebenstraum in Erfüllung gehen kann. Er ist derweil beim Bauamt Ovelgönne vorstellig geworden. Und dort wurde ihm mitgeteilt, dass man einem Neubau auf dem brach liegenden Grundstück am Putjengang grundsätzlich positiv gegenüber steht. Kost betont, dass er kompromissbereit sei und auf eine einvernehmliche Lösung setzt.

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Hans-Carl Bokelmann
Hans-Carl Bokelmann Redaktion Brake, Redaktion Jade, Redaktion Ovelgönne
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