BECKELN - Einen neuen Versuch starten, die Breitbandversorgung in der Gemeinde zu verbessern, will der Beckelner Gemeinderat. Nachdem Beckeln bereits aus einem Förderprogramm herausgefallen ist, schöpft die Gemeinde neue Hoffnung aus der Neufassung der Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen zur Breitbandversorgung ländlicher Räume. Bürgermeister Heinz Nienaber schlug vor, zunächst Interesse an der Förderung zu bekunden und einen Antrag auf den Weg zu bringen. „Damit machen wir erst einmal nichts verkehrt, mal sehen, was passiert.“ Die schlechteste Breitbandversorgung in der Gemeinde gebe es in Beckeln. Die Telekom sei aufgrund niedriger „Kopfzahlen“ nicht bereit, ihr Netz dort weiter auszubauen, berichtete Ratsherr Dietmar Klinke nach verschiedenen Gesprächen.