BECKELN - Im November bekam er bereits das Bundesverdienstkreuz, nun reichte der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund seine Auszeichnung nach. In einer kleinen Feierstunde überreichte die stellvertretende Vorsitzende des Kreisverbandes des Städte- und Gemeindebundes, Anke Spille (Dötlingen), eine Urkunde und eine goldene Nadel für 40 Jahre ehrenamtliche Ratsarbeit an Heinz Nienaber – mit leichter Verspätung, denn die vier Jahrzehnte im Gemeinderat hatte Beckelns Bürgermeister bereits vergangenes Jahr voll gemacht.

Erinnerungen

Im Kreise der Beckelner Ratsmitglieder, Nienabers Frau Irmgard, dem ehemaligen Beckelner Bürgermeister Heini Oestermann sowie dem Vorsitzenden des Samtgemeinderates, Heiner Cordes, ließ Samtgemeindebürgermeister Uwe Cordes nochmal die wichtigsten Stationen von Nienabers kommunalpolitischer Laufbahn Revue passieren (die NWZ berichtete ausführlich im Rahmen der Verdienstkreuzverleihung).

„Das, was du anpeilst, das machst du auch, da stehst du hinter“, würdigte Uwe Cordes Nienabers Gradlinigkeit und Verlässlichkeit. Als langjähriger Weggefährte, Freund und Ratskollege erinnerte sich Heiner Cordes (Kirchseelte) an die gemeinsamen Jahre mit Heinz Nienaber zurück. „Vor 60 Jahren haben wir bereits gemeinsam die Mittelschule in Twistringen besucht, anschließend sind wir beide in die landwirtschaftliche Lehre gegangen“, erzählte Heiner Cordes. Später habe man in der Samtgemeinde „so manche Schlacht geschlagen“. Cordes würdigte Nienabers beneidenswerten Umgang mit den Menschen sowie dessen tiefe Verbundenheit mit Land und Leuten.

Widmung für sich selber


„Eure Worte haben mir gut getan“, bedankte sich Heinz Nienaber. Während er das Bundesverdienstkreuz seiner Frau Irmgard gewidmet habe, wolle er die neue Auszeichnung nun für sich alleine beanspruchen. In all den Jahren sei in Beckeln „alles recht ordentlich gelaufen“, dennoch stehe für ihn fest: „2011 ist endgültig Schluss.“ Dann wolle er nach dem Rückzug aus Kreistag und Samtgemeinderat auch nicht mehr für den Beckelner Gemeinderat kandidieren.