BECKELN - „Die Dorferneuerung in Beckeln ist bisher eine Erfolgsgeschichte.“ Diese positive Zwischenbilanz zogen Bürgermeister Heinz Nienaber und Planer Hannes Spille vom Plankontor Oldenburg auf der jüngsten Ratssitzung der Gemeinde Beckeln.
Spille fasste zunächst die Fakten zusammen: Der Förderzeitraum erstreckt sich von 2003 bis Ende 11. Der Förderrahmen ist auf 450 000 Euro festgesetzt, davon gingen bislang gut 320 000 Euro an private Bauherrn. 152 000 Euro stehen nun noch bereit.
32 Maßnahmen mit einer Gesamtinvestitionssumme von 970 000 Euro wurden bis dato umgesetzt. Dass lediglich eine öffentliche Maßnahme – die Verschönerung des Denkmals in Beckeln – dabei war, kritisierte die zuständige Behörde für Geoinformation, Landentwicklung und Liegenschaften (GLL) in Oldenburg. „Da hatte man mehr erwartet“, berichtete Spille. Die Maßnahme am Denkmal kostete 22 000 Euro, als Zuschuss gab es 10 970 Euro. Für Nienaber zählte jedoch auch die Erweiterung der Schützenhalle in Klein Köhren zum Dorfgemeinschaftshaus dazu. Spille wertete diese Maßnahme als „halb öffentlich“, da federführend der Schützenverein Groß und Klein Köhren gewesen sei.
Noch bis Ende 2011 werden Mittel aus der Dorferneuerung zur Verfügung gestellt. „Eine Verlängerung des Förderzeitraums wäre möglich, wenn absehbar ist, dass einige Maßnahmen 2011 nicht mehr abgeschlossen werden können. Spille empfahl, Anträge bis zum Frühjahr vorzulegen, damit die Gelder in 2011 fließen können. Es könnten auch Projekte gefördert werden, die nicht im Dorferneuerungsplan aufgeführt seien.
Ratsherr Cord Remke regte an, dass sich der Arbeitskreis Dorferneuerung noch mal zusammensetze, um die einst vorgeschlagenen öffentlichen Maßnahmen erneut durchzugehen: „Vielleicht können wir doch noch etwas umsetzen.“
