BECKELN - BECKELN/AK - Die Liste der gewünschten und erforderlichen Maßnahmen ist beachtlich – doch für die Umsetzung so manchen Vorhabens fehlt es an Mitteln im Gemeindesäckel: „100 000 bis 200 000 Euro müssten wir eigentlich in den Wegebau stecken“, erklärte Beckelns Bürgermeister Heinz Nienaber nach einer ausgiebigen Wegebereisung des Beckelner Gemeinderates am Donnerstagabend: „Aber das Problem unserer Gemeinde ist, dass wir dem Bedarf an Straßen-Reparaturen finanziell nicht mehr nachkommen können.“ Im Gemeindeetat fürs laufende Jahr sind 15 000 Euro für Bauarbeiten an Wegen eingestellt.
Rund drei Stunden lang waren die Ratsmitglieder auf einem Treckeranhänger auch entfernteste Winkel der Gemeinde angefahren und hatten zehn Stationen besucht, um sich ein Bild zu machen vom Zustand von Wegen, Entwässerung, Spielplätzen und Buswartehäuschen. Fazit: An mehreren Wegabschnitten sind kleinere Maßnahmen nötig, die von der Gemeinde zu tragen sind, und das Regenwasserkanalnetz ist „nicht auf neustem Stand“, so Nienaber.
Kurzfristiger Handlungsbedarf wird gesehen am Spielplatz in Klein Köhren. Auf der seit gut zweieinhalb Jahrzehnten bestehenden Anlage müsse einiges erneuert bzw. repariert werden, so Nienaber. Nach Begutachtung durch Fachleute solle der Spielplatz „im Lauf des nächsten Jahres auf den neuesten Stand gebracht werden“.
Thema der Bereisung waren auch die Schulbushaltestellen, für die sich die Gemeinde eine Beleuchtung mittels Solarlampen wünscht. Hier wird auch auf Zuschüsse des Landkreises gehofft, die noch zu beantragen sind. Die Umsetzung könne indes nur nach und nach erfolgen.
Bis zur Sommerpause soll über die Ergebnisse der Wegebereisung nun noch bei einer Ratssitzung beraten werden.
