Der Rat der Gemeinde Garrel entscheidet am kommenden Dienstag, 25. Juni, über den Neubau eines Teilstücks eines Fuß- und Radweges entlang der Straße „Hinterm Esch“. Angeblich soll so eine Lücke zwischen der Beverbrucher Straße und der Nikolausdorferstrasse geschlossen werden. Diese Lücke existiert überhaupt nicht. Denn jeder Fußgänger und Radfahrer kann schon heute gefahrlos zwischen beiden Straßen hin- und hergehen/fahren. Würde der Neubau realisiert werden, entständen zwei im Abstand von 60 Metern parallel verlaufende Geh- und Fahrradwege auf einem Teilstück von 300 Metern. Ist das wirklich gewollt?
Die Straße „Hinterm Esch“ soll zudem verbreitert und als Entlastungsstraße ausgebaut werden, obwohl sich besser der „Weißdornweg“ als ortskernfernere Umgehung anbietet.
Das Ziel, den Ortskern vom Verkehr, insbesondere dem Schwerlastverkehr zu entlasten, ist nur durch Entschleunigung und Verkehrslenkung zu erreichen. Friesoythe (innerorts) und Cloppenburg (am Kreisgebäude) machen es vor: möglichst ortskernnah eine Tempo 30er-Zone zu errichten.
Das Befahren der Hauptstraße mit Pkw und Lkw muss erschwert und damit unattraktiv werden. Nur so wird anderen Verkehrsteilnehmern (Fußgängern und Radfahrern) die gefahrlose Nutzung der Hauptstraße ermöglicht. Dies ist heute nicht der Fall!
