Ludwigshafen - Der weltgrößte Chemiekonzern BASF profitiert von den höheren Öl- und Gaspreisen. „Wir sind verhalten optimistisch für 2017“, sagte Unternehmenschef Kurt Bock am Freitag in Ludwigshafen.
Der Gewinn legte im vergangenen Jahr um zwei Prozent auf 4,1 Milliarden Euro zu. Allerdings hatten Abschreibungen aufgrund des starken Öl- und Gaspreisverfalls ein Jahr zuvor das Ergebnis belastet. Die fehlenden Erdgashandelsaktivitäten hinterließen tiefe Spuren in der Bilanz. Im Zuge eines Tausches hatte der Chemiekonzern sein Gashandels- und Gasspeichergeschäft an den russischen Energieriesen Gazprom abgegeben. Der Umsatz schrumpfte deshalb um 18 Prozent auf 57,6 Milliarden Euro.
Im laufenden Jahr sollen die Erlöse wieder „deutlich“ zulegen, stellte BASF in Aussicht. Der Konzern geht von einem Zuwachs von mindestens sechs Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus. BASF plant für 2016 eine Dividende von drei € Euro je Aktie. Zuvor waren es 2,90 Euro.
