Ludwigshafen - Nach dem überraschenden Gewinneinbruch im Sommer geht es für den weltgrößten Chemiekonzern BASF dank anziehender Geschäfte und höherer Einsparungen wieder aufwärts. Im dritten Quartal verzeichneten die Ludwigshafener einen deutlichen operativen Ergebnissprung und auch ein leichtes Umsatzplus.

Vorstandschef Kurt Bock warnte am Freitag zugleich jedoch eindringlich vor den möglichen Folgen hoher Energiekosten für die energieintensive Chemieindustrie. Indirekt drohte er mit Produktionsverlagerungen in die USA. Alle großen europäischen Chemiekonzerne schauten sich derzeit die Möglichkeiten in den USA mit ihrer billigen Energie an. Dort setzt man u.a. auf das in Europa umstrittene „Fracking“.

Eine wichtige Stütze für den gestiegenen Ertrag im operativen Geschäft war die Sparte für Spezialkunststoffe und Abgas-Katalysatoren.

Mit seinem Sparprogramm Step kommt BASF ebenfalls gut voran.