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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Bei Carbon Rotec voll durchstarten

16.09.2016

Lemwerder Sprachbarriere und Bürokratie-Dschungel: Für Flüchtlinge ist der Einstieg ins Berufsleben meist nicht leicht. Daher hat der Rotorblatthersteller für Windenergieanlagen, Carbon Rotec aus Lemwerder (Kreis Wesermarsch), in Zusammenarbeit mit der Gemeindejugendpflege Lemwerder ein Projekt zur Inte­gration und Eingliederung junger Flüchtlinge ins Leben gerufen.

Kern ist dabei ein Praktikum, Ziel ist letztlich eine Ausbildung.

„Aus der Erfahrung, dass viele Flüchtlinge nach Ankunft in Deutschland und erstem Spracherwerb nicht wissen, wie sie Anschluss an Schule, Ausbildung oder Arbeit bekommen, ist in Lemwerder die Idee entstanden, auf lokaler Ebene für Vermittlung zu sorgen“, schreibt Helmut Ammermann, Ausbildungsleiter bei Carbon Rotec, in der Bewerbung um den Preis für Innovative Ausbildung (PIA) der NWZ .

Betrieb und Ansprechpartner arbeiteten eng zusammen, daher sei „von einer bestmöglichen Betreuung“ auszugehen. Die Motivation aller Beteiligten sei sehr hoch, erklärt Ammermann. Durch das Projekt könne das große Potenzial, das Flüchtlinge für den Arbeitsmarkt mitbringen genutzt werden – vor allem mit Blick auf die Probleme bei der Besetzung von Arbeitsstellen.

Beim Projekt sollen die Flüchtlinge betriebliche Abläufe und Strukturen kennenlernen, mit dem technischen Sprachgebrauch vertraut werden, Grundregeln der Arbeitssicherheit und der Zusammenarbeit im Team erlernen, schreibt Ammermann.

In Zusammenarbeit mit Azubis nehmen die Flüchtlinge auch an Ausbildungsprojekten teil und liefern Arbeitsproben ab. „Ziel soll es sein, dem Praktikanten den betrieblichen Alltag zu vermitteln sowie seine Talente zu entdecken und zu fördern. Zunächst starten im Vier-Wochen-Takt immer ein bis zwei Teilnehmer in unserer Ausbildungswerkstatt und werden in Teams mit Auszubildenden eingesetzt“, erklärt Ammermann.

Zurzeit nehmen an dem Projekt, das Anfang September gestartet ist und bis zum Frühjahr kommenden Jahres laufen soll, Sherwan Hannif und Adnan Hammoush aus Syrien sowie Haish Abraha aus Eritrea teil. Betreut werden sie vom Gemeindejugendpfleger der Gemeinde Lemwerder Leo Farwick und von Helmut Ammermann. Die Übernahme in eine dreijährige Berufsausbildung zum Verfahrensmechaniker ab 2017 soll ermöglicht werden.


Beispiele, Bedingungen und ein Spezial im Internet unter   www.nwzonline.de/pia 
Sabrina Wendt Redakteurin / Wirtschaftsredaktion
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