Rodenkirchen - Bei den Rodenkircher Landfrauen ist alles in Butter. Das zeigte am Montagvormittag auch der Neujahrsempfang des Vereins im Hotel Albrechts. Rund 60 Frauen waren der Einladung gefolgt.

Etwa 50 von ihnen sind Mitglieder, die übrigen waren von Mitgliedern mitgebracht worden. Zwei von diesen traten noch am gleichen Vormittag in den Landfrauenverein ein, sagte die Vorsitzende Lore Westerholt.

Aber woher kommt eigentlich der Ausdruck „Alles in Butter“? Antworten auf diese und andere Fragen gab Christina Nordemann von der Landesvereinigung der Milchwirtschaft. Nach dem Frühstücksbuffet sprach die 29-jährige Ökotrophologin aus Oldenburg unter dem Titel „Wir machen Butter bei die Fische“.

Im Mittelalter wurden zerbrechliche Waren über längere Strecken transportiert, indem diese in Fässer gelegt und mit flüssiger Butter übergossen wurden. Die Butter wurde fest und sorgte dafür, dass das Zerbrechliche nicht zerbrach.

Neben Redewendungen sprach Christina Nordemann auch Ernährungsmythen zum Thema Milch an. So erfuhren die Zuhörerinnen, dass die Aussage „Milch macht dick“ nicht zutrifft. Falsch ist auch die Aussage, dass Milch nicht vor Osteoporose schützt. Dieses Vorurteil war aufgekommen, weil Afrikaner und Asiaten – die wenig Milch trinken – auch nicht unter brüchigen Knochen leiden. Zutreffend ist dagegen der Mythos, dass ein Becher heiße Milch mit Honig den erholsamen Schlaf fördert, sagte die Referentin.