• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Bei Lufa stimmt die Chemie

02.09.2016

Oldenburg Gerade in Zeiten sinkender Schülerzahlen ist es wichtig, Jugendliche möglichst frühzeitig an die Ausbildung heranzuführen. Dieses Ziel hat sich die Landwirtschaftliche Untersuchungs- und Forschungsanstalt (Lufa) Nord-West in Oldenburg gesetzt. Vom Zukunftstag bis zu freiwilligen Praktika in den Ferien: Schüler sollen einen ersten Eindruck vom Unternehmen gewinnen, heißt es in der Bewerbung von Lufa um den Preis für innovative Ausbildung derNWZ.  

Bis zu 25 Kinder und Jugendliche von der fünften bis zur neunten Klasse nehmen am Zukunftstag teil, um den Laboralltag kennenzulernen. „Hierbei gibt es verschiedene Stationen, an denen die Teilnehmer elementare Kenntnisse der Analytik erlernen“, sagt Lufa-Geschäftsführer Dr. Franz-Peter Engling. Dazu zählt etwa der Umgang mit einer Vollpipette oder die Dichtebestimmung in wässrigen Lösungen.

Neben dem Zukunftstag können etwa 100 Schüler jährlich ein zweiwöchiges Praktikum bei der Lufa absolvieren. „Hierbei erlangen sie einen tieferen Einblick in das Berufsleben eines Laboranten und lernen die körperliche Belastung der Arbeitswelt mit der der Schule zu vergleichen“, sagt Engling.

Praktikanten dürfen Testproben analysieren und im Anschluss ihrer Ergebnisse mit denen der Mitarbeiter vergleichen. So können sie ihre Fähigkeiten in diesem Bereich testen. Einen „hohen Stellenwert“ genießt auch die Ausbildung bei der Lufa Nord-West, heißt es in der Bewerbung. Gefördert werden Azubis unter anderem durch wöchentlichen internen Betriebsunterricht, „bei dem alle Auszubildenden die Möglichkeit haben, sich intensiv auf Prüfungen vorzubereiten und schulische Defizite auszugleichen“, erklärt Engling.

Die Solidarität untereinander werde auch dadurch gestärkt, dass Azubis aus höheren Lehrjahren Leistungsschwächere unterstützen können. Lufa-Azubis, und Auszubildende aus anderen Betrieben nutzten regelmäßig das eigens bei der Lufa eingerichtete Ausbildungslabor, um erforderliche Fähigkeiten zu erlernen und zu verbessern. Auch auf Messen wie der „Job4u“ seien Lufa-Azubis vertreten, um ihren Betrieb vorzustellen. Hierzu gehöre auch die Planung und Vorbereitung von verschiedenen Versuchen, die dort präsentiert werden.

Die Lufa Nord-West bildet sowohl in den Naturwissenschaften zum Chemie-, Biologie-, und milchwirtschaftlichen Laboranten, als auch im informationstechnischen Bereich zum Fachinformatiker für Systemintegration aus. Von den etwa 420 Beschäftigten sind 47 Auszubildende. Die Ausbildungsdauer beträgt je nach Beruf zwischen drei und dreieinhalb Jahren.


Beispiele, Teilnahmebedingungen und ein Spezial unter   www.nwzonline.de/pia 
Sabrina Wendt
Redakteurin
Wirtschaftsredaktion
Tel:
0441 9988 2042

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.