Dötlingen - Eine ansehnliche Seitenzahl hatte das Kinderbuch „Zwei Fälle für das Schlossgespenst“ aus der Feder von Alexandria Fischer-Hohnholt. Am Freitagabend hielt Juliet Rasche das Buch im Jugendhaus in Dötlingen demonstrativ in den Händen. Es bildete die Grundlage für die „lange Lesenacht“ der Evangelischen Jugend im Rahmen der Ferienpassaktion. In Reserve hatte sie noch ein Hexen-Abenteuer.

Zusammen mit den Honorarkräften Jasmin Neugebauer und Volker Wessels betreute Rasche 19 Mädchen und Jun-gen in einem Alter ab sechs Jahren. Am Freitagabend hatten die Ferienpassteilnehmer das Schlafquartier im Obergeschoss des Jugendhauses bezogen.

Mit Pommes-Essen und einem Lagerfeuer stimmten sich die Kinder auf die bevorstehende Nachtwanderung ein. Etwas ausgepowert ging es im Jugendhaus nach dem unvermeidlichen Zähneputzen in die Koje, um den Abenteuern des Schlossgespenstes zu folgen.

Einigen Kindern fielen die Augen schnell zu, doch bis alle schliefen, dauerte es seine Zeit. „Wir hören mit dem Vorlesen erst auf, wenn auch wirklich alle Kinder eingeschlafen sind“, betonte Juliet Rasche. Das sei ein ungeschriebenes Gesetz, denn die Erfahrung der drei Vorgänger-Übernachtungen im Jugend-haus hätte gezeigt, dass die Nachtruhe nur dann nachhaltig ist, wenn auch wirklich alle Kinder schlafen.

Nach dem Frühstück am Sonnabend stand der Abbau der Schlafstätten an. Und für die Mädchen und Jungen ging es wieder in ihre Familien.