Von Hans-Carl Bokelmann
Frage:
Herr Germann, die Verträge mit dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft sind unterzeichnet, die Friesoyther Wasseracht unterhält 22 weitere Kilometer Gewässer. Werden die Beiträge für die Friesoyther Wasseracht jetzt steigen?Germann:
Nein, die Beiträge bleiben wie schon seit vielen Jahren stabil . . .Frage:
. . . das sind ja mal gute Nachrichten. Wie schaffen Sie es, dass die Beiträge trotz der Mehrarbeit nicht steigen?Germann:
Bei uns hat sich seit Jahren ein effektives Kostenmanangement bewährt, bei dem wir auf unsere eigenen Kräfte setzen und sie mit Leistungsanreizen motivieren. Dieses System beweist, dass die Wasseracht, die insgesamt 28 Beschäftigte zählt, außerordentlich gut arbeitet. Wir sind ein durchaus schlagkräftiges Team, das für mehr als 1450 Kilometer Gewässer zuständig ist.Frage:
Auch bei der Wasseracht gibt es einen Stichtag. Bis zum 31. Dezember müssen alle Gewässer unterhalten sein. Wie ist der Stand der Dinge?Germann:
Unsere Mitarbeiter sind im Plan. Wie es aussieht, werden wir Mitte kommender Woche alles erledigt haben. Aus dieser Sicht ist das Jahr 2006 also erfolgreich verlaufen. Das Team kann stolz auf diese Leistung sein.Die zusätzliche Unterhaltung der Sagter Ems und des Friesoyther Küstenkanals wird keine Beitragserhöhung nach sich ziehen. Das sagt Heinrich Germann, Geschäftsführer der Friesoyther Wasseracht, im Gespräch mit der NWZ .
