Frankfurt - Mit der ersten Kürzung der Fördermenge seit der Finanzkrise vor acht Jahren will die Organisation Erdöl exportierender Länder (Opec) die Talfahrt des Ölpreises stoppen – und so den Preis stützen. Die Weltmärkte reagierten auf die in Algier erzielte vorläufige Vereinbarung der Opec-Mitglieder mit steigenden Preisen. Doch der Schwung ließ am Donnerstag wieder etwas nach: Bei etlichen Analysten machte sich Skepsis breit, ob der Pakt tatsächlich umgesetzt wird.

Opec-Präsident Mohammed Bin Saleh Al-Sada verkündete die Vereinbarung. Demnach sollen künftig statt bisher 33,2 Millionen Barrel Öl pro Tag nur 32,5 bis 33 Mio. Barrel gefördert werden.