Navigation überspringen
nordwest-zeitung
Abo-Angebote ePaper Newsletter App Prospekte Jobs Immo Trauer Shop

Wiedereröffnung „Bereicherung für die Gemeinde“

Ramsloh - Mit mehr als 100 geladenen Gästen hat Familie Waskönig am Freitagabend die Wiedereröffnung des Saterländer Hofs in Ramsloh gefeiert. Dr. h.c. Peter Waskönig begrüßte die Gäste und erinnerte noch einmal an die Anfänge des Hotel-Restaurants, das 1978 ersteröffnet wurde. „Wenn das Hotel damals ein Novum war, so ist es heute veraltet“, sagte Waskönig. Sowohl die Wirtschaft als auch die Population in Ramsloh hätten sich enorm entwickelt. So sei es an der Zeit gewesen, den Saterländer Hof an die Gegebenheiten anzupassen und ihn zu vergrößern.

Waskönig dankte seiner Schwiegertochter, der Architektin Claudia Pedaci-Waskönig: „Meine Vorgabe, was die Finanzierung der Erweiterung betrifft, hat sie eingehalten. Der Umbau hat noch einmal fast das Gleiche gekostet“, sagte Waskönig. Umso mehr freue er sich nun über das tolle Ergebnis. „Wenn sich solch ein Projekt durchsetzen soll, braucht es die Akzeptanz. Das ist das Wichtigste“, sagte Waskönig und richtete sich an Pächter Michael Schulze-Althoff: „Ich wünsche Ihnen viel Erfolg. Wir wissen, dass alles gut gelungen ist und gut angenommen wird.“

Eine Bereicherung

Ein Dank von Waskönig ging an seine Frau Doris Waskönig, die Besitzerin des Hotel-Restaurants, und Claudia Pedaci-Waskönig. Ihnen sowie Schulze-Althoff überreichte er jeweils einen Blumenstrauß.

Pedaci-Waskönig lies noch einmal den Bau Revue passieren. Im Juli 2012 sei der Bauantrag gestellt worden. Im November sei er genehmigt worden. So wurde das alte Postgebäude abgerissen und es entstand eine fast 800 Quadratmeter große Nutzfläche. Das neue Vordach sei erst in der vergangenen Woche fertig gestellt worden. Etwas schwierig hätte sich der Umbau des Saterländer Hofes gestaltet, da er beim laufenden Hotelbetrieb stattgefunden habe. Dr. Peter h.c. Waskönig bescheinigte dem Team jedoch eine hervorragende Arbeit während dieser Zeit. „Wir können alle stolz sein auf das Ergebnis und die Gestaltung“, so die abschließenden Worte der Architektin. Mittels einer Power-Point-Präsentation konnten sich die Gäste ein Bild vom Bau machen.

Bürgermeister Hubert Frye sah die Erweiterung und den Umbau des Saterländer Hofes als Bereicherung für die Gemeinde Saterland und dankte den Waskönigs für die Investition. „Es wurde nicht nur das Ortsbild im positiven Sinne verbessert, sondern auch das Hotel und der Service qualitativ und quantitativ“, so Frye. „Heute ein Hotel dieser Größe auf dem Land zu errichten, ist wahrhaft ein mutiger Schritt. Es ist auch im Sinne der Gemeinde, wenn erfolgreiche Arbeit hier geleistet wird“, sagte Frye.


20 neue Doppelzimmer

Die neuen 20 Doppelzimmer im Obergeschoss und die nun insgesamt 54 Betten würden auch für den Tourismus ein Gewinn sein. So könnten nun zum Beispiel ganze Busgruppen untergebracht werden. „Das fehlte tatsächlich“, sagte der Bürgermeister und überreichte den Waskönigs eine Radierung. Sie soll die Nähe zwischen Rathaus und dem Saterländer Hof unterstreichen.

Am Ende hatten die Gäste noch die Gelegenheit, die Räumlichkeiten zu besichtigen. Für die musikalische Unterhaltung an diesem Abend sorgten Klaus-Dieter Hildebrandt am Klavier und Ruth Shaw an der Violine.

Tanja Mikulski
Tanja Mikulski Redaktion Münsterland
Themen
Artikelempfehlungen der Redaktion
Stellten die Ausweitung des Konzeptes „Wilhelmshaven sicher“ auf den Busverkehr der Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft vor: (v.li.) Frank Rademacher (Geschäftsführer Stadtwerke-Verkehrsgesellschaft Wilhelmshaven), Polizeidirektor Heiko von Deetzen, Projektleiter und Polizeihauptkomissar Tim Bachem und Oberbürgermeister Carsten Feist.

POLIZEIPRÄSENZ IM BUSVERKEHR Hausrecht der Polizei stärkt ab sofort Sicherheit in Bussen

Lutz Rector
Wilhelmshaven
Kommentar
Klimaaktivisten der Gruppe „Fridays for Future“ in Saarbrücken werfen Bundeskanzler Scholz vor, bei seinem Besuch in der vom Hochwasser betroffenen Region und in seiner Ansprache „die Klimakrise fahrlässig ausgeblendet“ zu haben.

UMWELTPOLITIK Durch mehr Klimaschutz gibt’s nichts zu verlieren

Jana Wolf Büro Berlin
Eine junge Lehrerin schreibt Mathematikaufgaben an eine Schultafel. Niedersachsen will 390 Schulen im Land nach Sozialindex stärker fördern.

NEUES PROGRAMM FÜR 390 SCHULEN Wie Niedersachsen mehr Bildungsgerechtigkeit herstellen will

Stefan Idel Büro Hannover
Hannover
Lara und Philipp Schumacher wollen gemeinsam mit ihren drei Kindern ein neues Leben auf Mallorca beginnen. Dafür bereiten sie seit Jahren alles vor – und der letzte, mehrmonatige Aufenthalt vor der Auswanderung begann mit einem herben Rückschlag.

BETROGEN UND ENTTÄUSCHT Emder Familie kämpft nach Betrug auf Mallorca um ihren Traum

Aike Sebastian Ruhr
Emden
Mit Video
Nach der Sprengung inspizierten Midgard-Beschäftigte die Überreste der Verladebrücke.

KRANSPRENGUNG IN NORDENHAM Koloss aus Stahl fällt in 15 Sekunden zusammen

Norbert Hartfil
Nordenham