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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Berentzen: „War hoffentlich einmalige Ausnahme“

03.07.2020
Frage: Monolog statt persönlicher Austausch mit den Aktionären: Wie haben Sie die erste virtuelle Hauptversammlung in der Berentzen-Geschichte erlebt?

Schwegmann: Wir sind zunächst einmal froh, dass alles sehr gut geklappt hat, vor allem auch technisch. Aber um ehrlich zu sein: Weder mein Vorstandskollege Ralf Brühöfner, noch unserer Aufsichtsratsvorsitzender Uwe Bergheim, noch ich sind jetzt zu echten Fans von virtuellen Hauptversammlungen geworden. Das war ein notwendiges Übel, der Situation geschuldet. Aber am Ende des Tages ist es uns schon wichtig, zumindest einmal im Jahr unseren Aktionären auch physisch zu begegnen, den Austausch zu suchen und vor allem auch die direkte Atmosphäre aufzusaugen.

Frage: Das heißt, Sie hoffen, dass die virtuelle Hauptversammlung eine Ausnahme bleiben wird? Oder könnten sie sich solch ein Online-Aktionärstreffen auch künftig als Modell vorstellen?

Schwegmann: Vorstellen könnten wir uns das zwar, weil wir jetzt einmal diese Erfahrung gemacht haben. Das heißt, wenn aus irgendeinem Grund künftig eine physische Hauptversammlung nicht möglich wäre, dann wissen wir nun zumindest, dass eine virtuelle auch funktionieren würde. Dennoch: Wir gehen davon aus und wünschen uns auch von ganzem Herzen, dass das eine einmalige Ausnahme bleibt.

Frage: Welche Auswirkungen hatte die Corona-Pandemie auf das Geschäft von Berentzen?

Schwegmann: Die Corona-Krise hat natürlich auch in unser Geschäft eingeschlagen. Die Gastronomie ist für uns ein wichtiger Absatzkanal, seien es Restaurants, Cafés und Bars, aber auch Events wie Schützen- oder Volksfeste und private Feiern. Dieses Geschäft ist von heute auf morgen praktisch zum Erliegen gekommen. Dennoch glauben wir, dass wir solider durch die Krise gehen werden als manch anderes Getränkeunternehmen, denn wir sind breit aufgestellt. Wir erwirtschaften einen großen Umsatzanteil im Lebensmitteleinzelhandel, der ja nicht geschlossen war. Und wir generieren den größten Anteil unseres Umsatzes in Deutschland, das ja vergleichsweise gut mit der Krise umgegangen ist. Also ja, auch wir werden natürlich die Krise in diesem Jahr signifikant spüren. Dennoch gehen wir davon aus, dass wir auch das Jahr 2020 mit einem positiven Ebit (Gewinn vor Zinsen und Steuern) abschließen werden.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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