BERGEDORF - Nicht nur für die 21 kleinen Besucher der Kinderburg Bergedorf war es eine Premiere, sondern auch für Hergen Skibbe und Rainer Grosenik. Die beiden Jäger waren erstmalig mit dem Infomobil der Jägerschaft Oldenburg-Delmenhorst unterwegs und hatten in dem kleinen Kindergarten Station gemacht. Ziel war es, den Kindern die heimische Flora und Fauna näherzubringen. „Nur was man kennt, wird man auch schützen“, verwies Skibbe auf die Bedeutung dieser außerschulischen Umweltbildung.
Die beiden Jäger waren erstaunt, wie sehr sich die Kinder für die ausgestellten Tier-Präparate interessierten. Das borstige Wildschwein zu streicheln war zwar nicht Jedermanns Sache, aber beim Rehkitz oder den Hasen war Körperkontakt praktisch selbstverständlich. Schleiereule und Fasan, Rotkehlchen und Marder waren nicht zum Streicheln freigegeben. Überrascht, wie viel die allermeisten Kinder wussten, zeigte sich Hergen Skibbe. Wo die Tiere sich aufhalten und was sie fressen, war für die Kinderburg-Besucher kein Geheimnis, freute sich auch Kita-Leiterin Marion Thelken, die den rollenden „Lernort Natur“ eingeladen hatte. Die Organisation war nicht sehr kompliziert, denn Rainer Groseniks Tochter besucht derzeit die Kinderburg. Auch für sie war der „Lernort Natur“ sehr interessant. „Alle Tiere kennt sie auch noch nicht“, bekannte der Vater.
