Bergedorf - Einiges auf dem Terminkalender hat der Dorfausschuss Bergedorf in den nächsten Wochen. Los geht’s mit der Dorfkohlfahrt am kommenden Sonnabend, 3. März, für die alle Vorbereitungen getroffen sind.
Erst das Vergnügen, dann die Arbeit: Am Sonnabend, 17. März, sind alle Bergedorfer zur Aktion „Saubere Landschaft“ aufgerufen. Treffpunkt ist um 10 Uhr am Feuerwehrhaus, von dort machen sich die Teams mit Treckern und Anhängern auf zum Müllsammeln. Zum Abschluss gibt es für alle Helfer einen warmen Imbiss im Dorfgemeinschaftsraum.
Die Reihe seiner Vortrags- und Informationsabende setzt der Dorfausschuss am Montag, 19. März fort. Um 20 Uhr beginnt das Programm im Dorfgemeinschaftsraum mit einem Film über den Bau des neuen NDR-Senders und den Abbau des alten Fernsehturms in Steinkimmen. Die Bergedorfer konnten die Arbeiten im vergangenen Jahr aus der Ferne laufend verfolgen, aber der Stenumer Amateurfilmer Bernd Vieregge war mit seiner Kamera ganz nah dran. „Wir werden wunderbare Aufnahmen sehen“, verspricht Dorfausschuss-Vorsitzender Friedhard Johannes.
Den zweiten Teil des Abends bestreitet Andreas Melle, Technischer Leiter bei K-Nord in Ganderkesee. Er stellt das Unternehmen vor, das viel mehr zu bieten hat als nur ein Kompostwerk. Vor allem im Bereich Lärmschutz ist K-Nord mit innovativen Ideen und Produkten erfolgreich. Andreas Melle wird die Bergedorfer ausführlich über die Firma, ihre Geschichte und ihr Leistungsspektrum informieren.
Noch einmal sind speziell die älteren Bergedorfer für den 4. April in den Dorfgemeinschaftsraum eingeladen. An dem Mittwoch ab 15 Uhr steht ein gemütlicher Nachmittag bei Kaffee und Kuchen auf dem Programm. Dieses Angebot wendet sich vor allem an die Generation „60 plus“. Weitere Kaffeenachmittage sind für den 26. September und 28. November vorgesehen.
Im Frühjahr und Sommer sind nach Angaben von Friedhard Johannes keine besonderen Termine des Dorfausschusses geplant. Er verweist aber schon mal auf das Erntedankfest am 30. September.
Gespannt beobachtet der Dorfausschuss jüngste Entwicklungen zur Veränderung der Bergedorfer Infrastruktur: Das Repowering im örtlichen Windpark solle in diesem Jahr umgesetzt werden (die NWZ berichtete), teilt Johannes mit. Die fünf bestehenden Anlagen werden abgebaut und durch zwei neue, höhere Windräder ersetzt. Und für den Radweg an der Straße Ohe würden jetzt Vermessungsarbeiten vorbereitet, so der Dorfausschuss-Vorsitzende. „Damit erfasst die Gemeinde den Flächenbedarf und kann den Zukauf verhandeln.“
