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Redaktion Berlin

BERLIN - Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) fordert von der Bundesregierung die Beibehaltung der staatlich begünstigten Entgeltumwandlung zur betrieblichen Altersvorsorge. „Die gesetzliche Rentenversicherung wird für viele Arbeitnehmer keine auskömmliche Absicherung mehr sein. Da sind attraktive Möglichkeiten zur Vorsorge wie die sozialabgabenfreie Entgeltumwandlung unverzichtbar“, sagte ZDH-Generalsekretär Hanns-Eberhard Schleyer unserer Berliner Redaktion.

Bei der Entgeltumwandlung können bis zu vier Prozent des Einkommens bis zur Beitragsbemessungsgrenze steuerbegünstigt und sozialabgabenfrei abgezweigt und zur Vorsorge verwendet werden. „Dieses Instrument hat sich bewährt und muss beibehalten werden“, sagte Schleyer.

Nach einer ZDH-Umfrage, an der sich 6900 Firmen beteiligten, sorgt inzwischen in 40,7 Prozent der Handwerksunternehmen zumindest ein Arbeitnehmer über den Betrieb vor. „Zu diesem relativ hohen und mit anderen Wirtschaftsbereichen vergleichbaren Aktivitätsniveau hat das in der Vergangenheit deutlich gestiegene Interesse der Mitarbeiter an einer Zusatzvorsorge beigetragen“, heißt es in der Auswertung.