BERLIN - Ein Zwerg fordert den Giganten Apple heraus: Mit dem „WePad“ tritt der Berliner Entwickler Neofonie gegen den „iPad“ aus Silicon Valley an. Das Tablet-PC soll Apples drohende Übermacht auf dem Markt für Multimedia-Lesegeräte etwas eindämmen. Nach wochenlangen Spekulationen hat Neofonie die deutsche Antwort auf Steve Jobs Tablet-PC iPad vorgestellt. Neofonie-Chef Helmut Hoffer von Ankershoffen gab am Montag in Berlin Einzelheiten über das Gerät bekannt. Zwischen 449 und 569 Euro soll es kosten, Nutzer sollen damit Zeitungen, Zeitschriften und Bücher lesen, Filme gucken und im Internet surfen können. Der neu entstehende Markt für Tablet-PCs biete Platz für mehr als nur einen Anbieter, meinte Hoffer.