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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Trotz Braunkohle mehr Ökostrom

17.01.2020

Berlin /Bremen Die Deutsche Bahn hält trotz der bevorstehenden Inbetriebnahme des umstrittenen neuen Steinkohlekraftwerks Datteln 4 in Nordrhein-Westfalen an ihren Zielen für erneuerbare Energien bei der Stromerzeugung fest. Bis 2038 will der Konzern demnach 100 Prozent seines Stroms aus grünen Quellen beziehen, teilte eine Sprecherin am Donnerstag in Berlin mit. Zu den laufenden Verträgen mit dem Kraftwerksbetreiber Uniper äußerte sich das Unternehmen nicht.

Ein schon vor vielen Jahren geschlossener Vertrag mit Uniper sieht vor, dass mit dem in Datteln 4 produzierten Strom auch die bundeseigene Bahn beliefert wird. Rund 400 Megawatt Leistung für den Zugverkehr im Ruhrgebiet sind vereinbart.

Mit der Konzernstrategie „Starke Schiene“ hatte das Unternehmen allerdings seine Ziele für den Klimaschutz noch einmal erhöht. Derzeit liegt der Anteil der erneuerbaren Energien bei der Stromerzeugung für die Bahn bei 57 Prozent. 2021 soll er auf 61 Prozent steigen. „Auslaufende Kraftwerksverträge, die auf konventionellen Energieträgern basieren, werden durch „grüne Verträge“ ersetzt“, hieß es. Somit wird es mit diversen Versorgern bzw. Stromproduzenten in den nächsten Jahren Gespräche geben.

Auch der Nordwesten spielt für die Stromversorgung der Bahn eine wichtige Rolle. So liefert in Bremen ein Gas- und Dampfturbinenkraftwerk im Bereich Industriehäfen Strom. Die EWE-Tochter SWB ist beteiligt. Das Kraftwerk ist noch relativ neu.

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