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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Tarifstreit: Unruhige Tage im deutschen Luftverkehr

30.12.2019

Berlin /Bremen /Hannover /Hamburg Keine Entwarnung für Passagiere von Germanwings: Mehr als 170 Starts wird die Airline am Montag, Dienstag und Mittwoch an deutschen Flughäfen wegen eines Streiks der Flugbegleiter voraussichtlich absagen, wie sie am Sonntag ankündigte.

Germanwings führt ihre Flüge für Eurowings aus. Mit Chaos rechnen die Flughäfen aber nicht. Überhaupt keine Ausfälle sollte es in Bremen und Hannover geben. Mancher aus dem Nordwesten reist allerdings auch via Hamburg oder Flughäfen in NRW. Besonders betroffen sind offenbar Köln-Bonn, München, Hamburg und Berlin-Tegel. Häufig gebe es Alternativstrecken, auf die viele Reisende umgebucht würden, hieß es.

Nach gescheiterten Vorgesprächen zu einer Schlichtung hatte die Kabinengewerkschaft Ufo die Flugbegleiter von Germanwings zu dem dreitägigen Streik aufgerufen. Offizieller Grund ist ein Streit der Gewerkschaft mit der Arbeitgeberseite um Regelungen zur Teilzeit.

In eben diesem Punkt lenkte Germanwings am Samstag dann via Pressemitteilung noch ein, um den Ausstand im letzten Moment abzuwenden. Kurzzeitig stand eine Absage im Raum. Ufo-Sprecher Nicoley Baublies hatte der Deutschen Presse Agentur gesagt: „Sollte das tatsächlich helfen, werden wir den Streik absagen.“ Aber es half nicht: Binnen weniger Stunden antwortete die Ufo, dass sie am Streik festhalte.

Der Streik bei Germanwings führe im gesamten Eurowings-Flugplan zu rund 15 Prozent Flugausfällen, sagte eine Firmensprecherin. „Von geplanten 1200 Flügen im Streikzeitraum werden über 1000 durchgeführt.“

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