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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Einzelhandel: Sorge um Innenstädte wächst

18.05.2020

Berlin /Bremen /Oldenburg Die Sorge um die ohnehin vom Onlinehandel bedrängten deutschen Innenstädte wächst: Der Deutsche Städtetag sieht Überlegungen zur Schließung zahlreicher Standorte des Warenhauskonzerns Galeria Karstadt Kaufhof mit großer Sorge. „Trotz aller Umwälzungen durch den Internethandel und die Folgen der Corona-Krise sind die traditionsreichen Kaufhäuser dieses Handelsunternehmens wichtige Arbeitgeber und Versorgungszentren vor Ort“, sagte Hauptgeschäftsführer Helmut Dedy. Sie zögen Menschen in Innenstädte und nutzten damit auch dem Einzelhandel in ihrem Umfeld.

Die Städte seien daran interessiert, die Innenstädte für Bewohner und Besucher attraktiv zu halten und gleichzeitig möglichst viele Arbeitsplätze zu sichern. „Deshalb müssen möglichst viele Kaufhausstandorte bestehen bleiben – es darf hier nicht zu einem Kahlschlag kommen“, betonte Dedy. Wenn Häuser tatsächlich nicht weitergeführt werden könnten, seien rasche Gespräche des Unternehmens mit den Städten über eine künftige Nutzung nötig. Es gehe darum, Strategien zu entwickeln, um negative Auswirkungen abzumildern.

Zum Wochenende waren Pläne bekanntgeworden, bis zu 80 der derzeit noch gut 170 Filialen des Unternehmens bei der anstehenden Sanierung zu schließen. Das sieht der Entwurf eines Sanierungskonzeptes für den Handelsriesen vor, der nach dpa-Informationen dem Gesamtbetriebsrat und Gläubigervertretern vorgelegt wurde. Ein Sprecher des Konzerns betonte, das Unternehmen wolle Spekulationen nicht kommentieren.

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Ungemach droht dem Einzelhandel auch jenseits des Kaufhaus-Schicksals. Denn das gewohnte Leben kehrt nur langsam wieder in die Innenstädte zurück. „Die Kunden sind beim Einkaufen in diesen Tagen eher zurückhaltend unterwegs“, sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes Deutschland (HDE), Stefan Genth. „Der Einkaufsbummel mit Spontankäufen hat Seltenheitswert.“ Gestützt wird diese Einschätzung von Zahlen des auf die Messung von Kundenfrequenzen in den Innenstädten spezialisierten Unternehmens Hystreet.

Für Genth ist die Zurückhaltung der Verbraucher nicht verwunderlich. „Eine Ursache dafür sind sicherlich die Rahmenbedingungen mit Abstands- und Hygieneregeln, die ein entspanntes Shopping-Erlebnis erschweren“, sagte der Branchenkenner. Mancher potenzielle Kunde sei zurzeit auch durch die wirtschaftliche Lage verunsichert.

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