Berlin - Zahlreiche Unwägbarkeiten belasten derzeit die deutsche Automobilbranche. Die schwächelnde Nachfrage aus dem Ausland sorgte in den ersten sechs Monaten dieses Jahres für Produktions- und Exportrückgänge. Im ersten Halbjahr wurden knapp 1,9 Millionen Autos exportiert und damit rund 15 Prozent weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres, wie der Präsident des Verbands der Automobilindustrie (VDA), Bernhard Mattes, am Dienstag in Berlin mitteilte.

Das wirkte sich auch auf die Produktion aus, die mit 2,5 Millionen Autos bis Juni rund zwölf Prozent unter Vorjahresniveau lag.

Deutlich zufriedener als der Export stimmten die Branche die Zulassungszahlen im Inland: Rund 1,8 Millionen Fahrzeuge wurden hierzulande in den ersten sechs Monaten zugelassen und damit etwa ein Prozent mehr als in den ersten sechs Monaten 2018.