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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

EZB-Niedrigzinsen schaden Banken

22.07.2019

Berlin Die niedrigen Zinsen im Euroraum schaden vor allem kleinen und mittleren Banken. Die „Ertragssituation der kleinen und mittelgroßen Kreditinstitute in Deutschland“ sei „weiterhin stark belastet“, heißt es in einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP. Die Regierung beruft sich auf die Niedrigzinsumfrage 2017 der Bundesbank und der Finanzaufsicht Bafin.

Die Europäische Zentralbank (EZB) schließt angesichts wachsender Konjunkturrisiken eine Zinserhöhung bis mindestens Mitte 2020 aus. Der Leitzins im Euroraum verharrt vorerst auf dem Rekordtief von null Prozent. „Wenn die EZB ihre Geldpolitik jetzt weiter lockern will, dann rettet sie zwar erstmal die vielen Zombiebanken in Südeuropa, sie schadet aber massiv den Sparkassen und Volksbanken in Deutschland“, sagte der FDP-Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler. Sie haben Probleme mit ihrer Zinsmarge.

Zu schaffen machen den Banken weiterhin die Strafzinsen. Der Bundesregierung zufolge haben 2018 die in Deutschland ansässigen Banken auf ihre bei der Bundesbank gehaltenen Einlagen insgesamt rund 2,4 Milliarden Euro Zinsen bezahlt. Europaweit mussten Banken 7,5 Mrd. Euro dafür aufbringen. Dem stünden allerdings Zinserträge aus der „zum Großteil zu negativen Zinssätzen aufgenommenen Liquidität“ gegenüber. Banken müssen 0,4 Prozent Strafzinsen zahlen, wenn sie Geld bei der EZB parken. Das geht schnell in die Hunderttausende oder Millionen. Genossenschaftsbanken und Sparkassen beklagen regelmäßig diese Last.

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