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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Verdienst im Nordwesten klafft auseinander

05.08.2019

Berlin /Im Nordwesten Die Brutto-Verdienste der Arbeitnehmer in Deutschland unterscheiden sich weiter von Region zu Region erheblich – auch im Oldenburger Land und in Ostfriesland. Im vergangenen Jahr verdienten sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigte im Kreis Cloppenburg am wenigsten in unserer Region, nämlich 2698 Euro brutto im Mittel. Das zeigen aktuelle Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA), die die Linke im Bundestag ausgewertet hat. Selbstständige, geringfügig Beschäftigte oder auch Beamte sind in dieser Statistik nicht berücksichtigt.

Auch die meisten anderen Städte und Kreise unserer Region lagen unter dem bundesweiten Mittel von 3304 Euro: Kreis Wittmund (2749 Euro), Kreis Oldenburg (2789 Euro), Kreis Leer (2831 Euro), Kreis Aurich (2875 Euro), Stadt Delmenhorst (2888 Euro), das Ammerland (2891 Euro), Kreis Vechta (2900 Euro), Friesland (2989 Euro) und die Städte Oldenburg (3237 Euro) und Wilhelmshaven (3241 Euro).

Nur die Wesermarsch (3519 Euro) und die Stadt Emden (3706 Euro) schafften es über das Bundesmittel, lagen aber noch deutlich von der bundesweiten Spitze entfernt.

Auch dort standen zwei Autoproduktionsstandorte: In Ingolstadt wurde mit 4897 Euro brutto im Mittel am meisten verdient. Dicht auf die oberbayerische Audi-Stadt folgte der Volkswagen-Hauptsitz Wolfsburg (4893 Euro) in Niedersachsen. Am oberen Ende der Rangliste standen zudem Erlangen (4787 Euro) und Böblingen (4743 Euro).

Im sächsischen Kreis Görlitz verdienten die Menschen mit 2272 Euro im Mittel am wenigsten. Knapp davor lagen der Erzgebirgskreis (2301 Euro), Vorpommern-Rügen (2303 Euro) und Altenburger Land (2308 Euro). In den vier Städten und Kreisen mit den höchsten Einkommen erhielten die Beschäftigten im Mittel mehr als das Doppelte als in den vier Kreisen mit den niedrigsten Verdiensten.

An der Spitze der Länderstatistik steht Hamburg (3718 Euro im Mittel). Niedersachsen (3175 Euro) liegt im unteren Mittelfeld. Ganz am Ende kommt Mecklenburg-Vorpommern mit 2496 Euro.

Stefanie Dosch Newsdeskmanagerin / Politikredaktion
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