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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Mobilität: Bei Bahn neue Corona-Regeln

27.11.2020

Berlin Die neuen Corona-Beschränkungen von Bund und Ländern machen sich auch im Fernverkehr der Deutschen Bahn bemerkbar: Fahrgäste können von diesem Freitag an nur noch einen Sitzplatz pro Doppelsitz reservieren, teilte der bundeseigene Konzern am Donnerstag mit. Der jeweilige Platz daneben bleibt demnach für eine Reservierung gesperrt.

60 Prozent reservierbar

Insgesamt sollen maximal 60 Prozent der Plätze pro Zug reservierbar sein. An den Tischen sind demnach nur sich schräg gegenüberliegende Plätze reservierbar. Gemeinsam Reisende wie Familien und Paare können in Extra-Bereichen nebeneinander liegende Sitzplätze reservieren, hieß es. Einzelreisenden werden der Bahn zufolge automatisch Fenstersitzplätze zugewiesen, sofern diese noch frei sind. Allerdings können Fahrgäste auch weiterhin ohne Reservierung in den Zug steigen.

„Ab Mitte Dezember bieten wir darüber hinaus mit neuen Zügen zusätzlich Tausende Sitzplätze und häufigere Fahrten auf vielen Hauptstrecken an“, teilte Personenverkehrsvorstand Berthold Huber mit. Um rund zehn Prozent will die Bahn eigenen Angaben zufolge das aktuelle Fahrplanangebot aufstocken.

Die Bahn folgt damit den Anordnungen des Bundes und der Länder, die sich am Mittwochabend auf diese Maßnahmen geeinigt hatten, um soziale Kontakte zu erschweren und das Coronavirus weiter zurückzudrängen. Um eine Reservierungspflicht, wie sie zwischenzeitlich in den Vorschlägen des Bundes auftauchte, ist die Bahn damit vorerst herumgekommen. „Die Entscheidung von Bund und Ländern begrüßen wir“, teilte Huber mit.

Zwar sind fortan nur noch bestimmte Sitze in einem Zug reservierbar und zu volle Züge sollen online gar nicht mehr buchbar sein. Doch wer ein flexibles Ticket ohne Reservierung kauft, kann sich trotzdem auf den Sitzen am Gang niederlassen, sollte es keinen freien Fensterplatz mehr geben.

Nachfrage gesunken

Die Bahn hofft, die Auslastung mit dem zusätzlichen Fahrplanangebot so gering zu halten, dass solche Situationen nur selten auftreten werden. In den vergangenen Wochen ist die Nachfrage ohnehin wieder deutlich gesunken. Die Fernzüge sind derzeit laut Bahn lediglich bei 20 bis 25 Prozent Auslastung. Im Sommer nach dem ersten Lockdown lag sie bei rund 30 bis 40 Prozent. In normalen Zeiten sind es im Schnitt 60 Prozent.

Eine Reservierungspflicht, mit der das Fahrgastaufkommen in den Zügen möglicherweise besser gesteuert werden könnte, hatte die Bahn stets abgelehnt.

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