Berlin - Privatleute und Unternehmen in Deutschland haben sich im ersten Halbjahr häufiger ein neues Auto zugelegt. Die Zahl der Neuzulassungen stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum insgesamt um drei Prozent auf 1,84 Millionen Pkw, wie der Verband der Automobilindustrie (VDA) am Dienstag mitteilte. Im Juni waren es 341 300 Autos, vier Prozent mehr als vor einem Jahr.

Schwierig bleibt die Lage bei Fahrzeugen mit Dieselmotor. „Der Dieselanteil bei den Pkw-Neuzulassungen in Deutschland ist im ersten Halbjahr auf knapp ein Drittel gesunken“, berichtete VDA-Präsident Bernhard Mattes in Berlin. Dem Klimaschutz bringe das jedoch nichts. „Je weniger Diesel verkauft werden, desto höher sind die CO 2 -Werte bei den Neuzulassungen.“

Die inländische Pkw-Produktion ging bis Juni um drei Prozent auf 2,84 Mio. Autos zurück. Die Ausfuhren verringerten sich um zwei Prozent auf 2,19 Millionen Fahrzeuge.