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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Aus Oldenburg an die Hertha-Spitze

27.01.2018

Berlin /Oldenburg Nein, den Ruhestand zu Hause auf dem Sofa zu verbringen, ist nicht die Sache von Bernd Schip-horst. Als Aufsichtsratschef des Fußball-Bundesligisten Hertha BSC Berlin, Initiator und Aufsichtsrat von „media:net“, einem Netzwerk für kreative Berufe, oder auch als Aufsichtsrat beim britischen Online-Lotteriespezialisten Zeal, hat einer der bekanntesten deutschen Medienmanager noch immer viel zu tun.

„Langeweile habe ich keine“, sagt der gebürtige Oldenburger, der an diesem Montag seinen 75. Geburtstag feiert, lachend. „Solange mein Rat noch gefragt ist, bin ich gern bereit, mich zu engagieren.“ Die Themen, mit denen er sich dabei heute beschäftigt, sind die gleichen wie früher. „Medien und Sport waren und sind meine großen Lebensthemen“, sagt er.

Sein Handwerk hat er dabei von der Pike auf gelernt. Nach dem Abitur am Alten Gymnasium in Oldenburg begann Schiphorst seine berufliche Laufbahn 1962 als Volontär in der NWZ-Redaktion. Nach seiner journalistischen Ausbildung und dem Studium war der Diplom-Volkswirt zunächst journalistisch tätig, bis er 1979 als Leiter des Vorstandsbüros und Pressesprecher zum Hamburger Zeitschriftenkonzern Gruner +  Jahr wechselte.

Ab 1984 führte er die Geschäfte der Ufa Film- und Fernseh-GmbH in Hamburg. Die Ufa spielte damals eine Schlüsselrolle beim Aufbau privater Fernseh- und Radiosender in Deutschland. Unter anderem schloss Schiphorst 1988 den ersten privaten Fernsehvertrag mit der Fußball-Bundesliga ab. „Das war schon ein großer Moment“, sagt er mit Blick auf die weitere Entwicklung in Sachen TV-Rechte heute rückblickend.

Mitte der 1990er wurde der Medienmanager zum Europa-Chef von America Online (AOL) berufen und gehörte dem Vorstand von Bertelsmann Multimedia an. Seit dem Jahr 2000 ist Schiphorst überwiegend in Berlin tätig, zunächst als Medienbeauftragter der Bundesländer Berlin und Brandenburg, von 2003 bis 2010 im Vorstand der Kommunikationsberatung WMP. Sportlich engagierte er sich in seiner Wahlheimat von 2000 bis 2008 als Präsident von Hertha BSC, seit 2008 führt er den Aufsichtsrat des Berliner Traditionsclubs.

Auch das sportliche Geschehen in seiner alten Oldenburger Heimat verfolgt Schiphorst noch immer aufmerksam. Während den bekennenden Fan des VfB Oldenburg, für den er 2006 sogar in Berlin einen „Stammtisch“ initiierte, die derzeitige Entwicklung der Regionalliga-Fußballer eher traurig stimmt, freut er sich über den soliden Kurs der Bundesliga-Basketballer der EWE Baskets. Der Medienmanager spielte selbst viele Jahre Basketball beim Oldenburger TB und engagierte sich zeitweise auch als deren Abteilungsleiter.

In der Stadt an der Hunte schaue er immer mal wieder vorbei, sagt Schiphorst, zuletzt im vergangenen Jahr beim 55. Klassentreffen an seiner alten Schule. „Da haben wir viele Erinnerungen ausgetauscht“, sagt er.

Seinen 75. Geburtstag will der Vater von zwei Söhnen am Montag eher kleiner im Familienkreis in Hamburg, wo ein Großteil seiner Familie lebt, feiern. „Es reicht, wenn wir die runden Geburtstage etwas größer feiern“, findet er. Langeweile kommt bei ihm schließlich ohnehin nicht auf.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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