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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Wirtschaft Leidet Unter Coronavirus: Ende der Einschränkungen? Region ist geteilter Meinung

26.03.2020

Berlin /Oldenburg Welche Wege führen wieder aus der Coronakrise? In Politik und Wirtschaft mehren sich Forderungen, bereits jetzt Ausstiegsmöglichkeiten aus den massiven Einschränkungen zu diskutieren und den Wirtschaftsstillstand zu beenden.

Für die Volkswirtschaft und den Staat werde der Schaden „nachhaltig und über Jahrzehnte nicht kompensierbar sein, wenn wir nicht spätestens nach Ostern die Wirtschaft wieder schrittweise hochfahren“, sagte Carsten Linnemann (CDU), stellvertretender Vorsitzender der Unionsfraktion im Bundestag. Aus Sicht des Tübinger Oberbürgermeisters Boris Palmer (Grüne) ist es für den Erhalt des gesellschaftlichen Friedens und der öffentlichen Ordnung notwendig, „dass wir uns Gedanken über Exit-Strategien machen“. Er regte an, nur noch Ältere und Risikogruppen zu isolieren.

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Im Nordwesten stießen die Forderungen auf ein geteiltes Echo. „Die Wirtschaft wird diesem Druck nicht lange standhalten können“, warnte Jörg Waskönig, Vorsitzender des Arbeitgeberverbands (AGV) Oldenburg. Sie müsse unter Beachtung der medizinischen Situation nach Ostern wieder hochgefahren werden.

Zurückhaltend äußerte sich Torsten Slink, Hauptgeschäftsführer der IHK für Ostfriesland und Papenburg. „Natürlich wäre es wünschenswert, jetzt so schnell wie möglich wieder loszulegen“, sagte er der NWZ. „Aber eine Antwort, wann der richtige Zeitpunkt ist, kann heute noch niemand ernsthaft geben.“ In zwei Wochen habe man mehr Klarheit.

„Wir müssen erstmal die Ausbreitung des Virus verlangsamen, um möglichst viele Menschenleben zu retten“, sagte Marco Trips, Präsident des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes.

Aus Sicht des Oldenburger Oberbürgermeisters Jürgen Krogmann (SPD) ist es „noch zu früh“, eine Lockerung in Aussicht zu stellen. Das könne wohl erst um Ostern herum bewertet werden.

In einer Leserumfrage auf NWZonline mit rund 800 Teilnehmern sprach sich eine Mehrheit (58 Prozent) gegen eine vorzeitige Lockerung aus.

Jörg Schürmeyer Redakteur / Wirtschaftsredaktion
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