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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Rocket Internet: Kritik an Börsen-Rückzug

03.09.2020

Berlin Der angekündigte Rückzug des Start-up-Investors Rocket Internet von der Börse sorgt für Kritik bei Aktionärsvertretern. „Ich fühle mich als Aktionär übers Ohr gehauen“, sagte jetzt Michael Kunert von der Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger (SdK). Die Samwer-Brüder Marc, Oliver und Alexander, die rund die Hälfte an Rocket Internet halten, würden die Aktionäre ausplündern, sagte er. Die Aktienkultur werde dadurch Schaden nehmen. Hintergrund: Rocket plant, den Aktionären ihre Anteilsscheine zu je 18,57 Euro abzukaufen.

An die Börse gegangen war Rocket Internet im Oktober 2014 zu 42,50 Euro pro Aktie. Zeichnern der Papiere, die sie bis heute gehalten haben, drohen also hohe Verluste. Rocket hingegen argumentiert, dass der gebotene Preis dem volumengewichteten Durchschnittskurs der vergangenen sechs Monate entspreche. Die Corona-Krise hatte den Kurs im März auf 16 Euro einbrechen lassen, was den Durchschnitt nach unten drückt.

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Als Begründung für den Rückzug von der Börse hatte Rocket angegeben, dass der Kapitalmarkt als Finanzierungsmöglichkeit an Bedeutung verloren habe. Die Abwesenheit vom Aktienmarkt mit seinen Berichtspflichten soll den Besitzern um die Samwer-Brüder einen längerfristigen Unternehmenskurs ermöglichen. Rocket Internet gründet oder investiert in Internet- und Technologiefirmen.

Auf einer außerordentlichen Hauptversammlung am 24. September sollen die Aktionäre über den Einzug der im Rahmen des Delisting- prozesses zurückgekauften Aktien entscheiden.

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