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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Mit Schnee-Eis in der Hitze der Grünen Woche

12.01.2019

Berlin /Vechta /Aurich Landschinken aus Vechta, Schnuckenbräu aus dem Heidekreis, Schokolade aus dem Weserbergland und Ostfriesen-Eistee: Wenn die Internationale Grüne Woche am Freitag, 18. Januar, auf dem Messegelände am Funkturm in Berlin ihre Tore für Besucher öffnet, will Niedersachsen vor allem mit kulinarischer und kultureller Vielfalt punkten und sich gleichsam traditionell und modern präsentieren.

Wie in den Vorjahren rechnen die Veranstalter bei der 84. Auflage der weltgrößten Landwirtschafts-, Ernährungs- und Freizeitmesse, die bis Sonntag, 27. Januar, dauert, mit rund 400 000 Besuchern. Unter den mehr als 1700 Ausstellern aus aller Welt sind nach Veranstalterangaben auch 62 aus Niedersachsen vertreten, darunter elf – einer mehr als im Vorjahr – aus dem Oldenburger Land, Ostfriesland und dem nördlichen Emsland.

Thema Tierschutzplan

Im Mittelpunkt des niedersächsischen Messeauftritts steht wieder die Halle 20, die „Niedersachsenhalle“. Dort präsentieren sich nach Angaben der Marketinggesellschaft der niedersächsischen Land- und Ernährungswirtschaft zehn Ausstellergemeinschaften mit Dutzenden beteiligten Unternehmen und neun Einzelaussteller. Kulinarisch gibt es dort aus dem Nordwesten u.a. „Wattwürmer“, eine Salami-Spezialität aus dem Ammerland, „Klosterkekse“ aus dem Kloster Frenswegen in Nordhorn und Norderneyer Seeluftschinken. Zudem will Niedersachsen dort über Land und Lebensart informieren.

Das Landwirtschaftsministerium ist mit einem eigenen Stand mit den Schwerpunkten „Gesunde Ernährung“ und „Niedersächsische Nutztierstrategie – Tierschutzplan 4.0“ beteiligt. In einer weiteren Präsentation wollen die Ämter für regionale Landesentwicklung unter dem Motto „Neues Leben in alten Mauern“ demonstrieren, was man mit altem Gemäuer alles anstellen kann.

Elf Aussteller aus der Region

Arbeitsgemeinschaft Urlaub und Freizeit auf dem Lande (Oldenburg; Halle 20/106) Fleischerei Fischer (Vechta; Halle 20/117; 1.2/108) Hankenhof Gesundheits-Kompetenz-Zentrum (Filsum; Halle 25/111) Karl Hobbie (Edewecht; Halle 1.2/112) Hoklar-Therm (Apen; Halle 10.1/108) Norderneyer Schinken (Norderney; Halle 20/121) Urban GmbH (Hude-Wüsting; Halle 3.2/133) Verbund Oldenburger Münsterland (Vechta; Halle 20/116) Wachstumsregion Ems-Achse (Papenburg; Halle 4.2/102) Werner Schulte (Lastrup; Halle 20/105) Zielinsky Universal-Stein (Uplengen; Halle 11.1/173)

Am „Start-up-Treffpunkt“ in der Niedersachsenhalle zeigen zehn junge Gründer in wechselnden Präsentationen ihre innovativen Geschäftsideen. Mit dabei ist etwa Sascha Ripken aus Bad Zwischenahn mit seinem „New Snow Ice“. Er hat ein Herstellungsverfahren für Speiseeis entwickelt, bei dem das Eis nicht nur wie Schnee aussieht, sondern sich nach seinen Angaben auch im Mund so anfühlt. Sven Hantke und Hauke Steinigeweg wiederum haben mit der Auricher Süssmost GmbH als Partner Ostfriesen-Eistee entwickelt – einen herben Eistee auf Basis von echtem Ostfriesentee.

Der Wurstwarenhersteller Schulte aus Lastrup (Landkreis Cloppenburg) will sein neues Konzept „#Wirkennendenlandwirt“ in Berlin einem breiten Publikum vorstellen. Im Mittelpunkt stehe dabei eine vollständig transparente Wertschöpfungskette vom Landwirt über den Fleischer bis in den Lebensmitteleinzelhandel.

2000 Gäste erwartet

Traditioneller Höhepunkt aus niedersächsischer Sicht auf der Grünen Woche ist der „Niedersachsenabend“. Mehr als 2000 Gäste aus Politik, Landwirtschaft und Gesellschaft werden dazu am Mittwoch, 23. Januar, ab 21 Uhr in der Halle 20 erwartet.

Am gleichen Tag um 17.30 Uhr lädt die Marketinggesellschaft zur „Zukunftswerkstatt 2019“ ein. Unter dem Titel „Das Dilemma von Gut und Günstig – Ökonomisch bedingte Kaufmotive und das Image der Land- und Ernährungswirtschaft“ diskutieren Experten über die Frage, warum Konsumenten Lebensmittel mit Vorliebe im Mittel- und Niedrigpreissegment einkaufen, die Voraussetzungen für deren Herstellung jedoch vielfach ablehnen. Die Impulsreferate zu dem Thema halten der Marktforscher Dr. Wolfgang Adlwarth und der Kommunikationsexperte Dr. Andreas Möller.


     www.niedersachseninberlin.de 
     www.gruenewoche.de 
Jörg Schürmeyer
Redakteur
Wirtschaftsredaktion
Tel:
0441 9988 2041

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