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NWZonline.de Nachrichten Wirtschaft

Bund treibt Bau von Bahnstrecken voran

07.11.2018

Berlin Mit Milliardeninvestitionen sollen ICE-Züge schneller werden, mehr S-Bahnen für Pendler fahren können und Güterzüge zusätzliche Gleise erhalten: In Niedersachsen und Bremen wie auch in anderen Bundesländern rückt der Bau zahlreicher wichtiger Bahnprojekte mit der Höherstufung in der Planung näher, die Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) am Dienstag in Berlin vorgestellt hat.

Scheuer sprach von einem „Riesenschritt“, mit dem Verspätungen im Zugverkehr verringert und die Attraktivität der Schiene in den Metropolregionen gesteigert werden soll. Scheuer betonte aber, dass es sich um mittel- und langfristige Projekte handle.

So soll auf der Strecke nach Berlin die Streckengeschwindigkeit zwischen Lehrte und Wolfsburg von 200 auf Tempo 230 erhöht werden. Die Züge zwischen Hannover und der Bundeshauptstadt werden dadurch um einige Minuten schneller. Ausgebaut werden soll auch die Regionalstrecke Lüneburg-Lübeck.

610 Millionen Euro sollen in die Erweiterung des Bahnknotens Hannover investiert werden. Geplant ist ein zusätzlicher Bahnsteig im Hauptbahnhof mit zwei Gleisen, was den Einsatz zusätzlicher Regionalzüge und S-Bahnen ermöglichen wird. Weitere Ausbauten rund um Hannover sollen dem Güterverkehr zugute kommen. Für den Güterverkehr und für eine schnellere Fahrt der Regionalexpress-Züge soll auch die Strecke von Stade nach Cuxhaven elektrifiziert werden.

Damit künftig Güterzüge mit einer Länge von 740 Metern abfahren können, sind entsprechend lange Überholgleise an den Strecken von Hamburg über Bremen und Osnabrück Richtung Ruhrgebiet, von Bremen nach Hannover sowie von Hamburg über Hannover nach Süden vorgesehen. Noch nicht in die vordringliche Planung aufgenommen wurde die Elektrifizierung der Strecke von Bremerhaven nach Rotenburg. Keine größeren Projekte sind für die Region Oldenburger Land/Ostfriesland geplant.

Im Bundesverkehrswegeplan 2030 gibt es bisher neben den dringlichsten Neubau- und Ausbauprojekten auch solche der Kategorie „potenzieller Bedarf“. 44 dieser Projekte wurden jetzt von Gutachtern auf ihre Wirtschaftlichkeit untersucht. 29 Schienenprojekte steigen nun in den sogenannten Vordringlichen Bedarf auf – die höchste Dringlichkeitsstufe. Dabei handelt es sich um 22 Neu- und Ausbauvorhaben, sechs Ausbauvorhaben von Eisenbahnknoten sowie Maßnahmen für den Einsatz von bis zu 740 Meter langen Güterzügen. Bei den Bahn-Knotenpunkten geht es neben Hannover um Frankfurt, Hamburg, Köln, Mannheim und München.

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